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Nordfriesland Tageblatt

23. Oktober 2017 | 09:01 Uhr

Ideenschmiede : Leckereien im Pavillon

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Leck Wie soll der Pavillon zukünftig genutzt werden? Darüber machen sich nicht nur die Politiker in Leck Gedanken, sondern auch die Bürger. Wir haben unsere Leser aufgerufen, ihre Wünsche und Ideen kundzutun. Die schönsten oder am häufigsten genannten Inspirationen haben wir zusammengefasst. Ein überraschend großer Teil der Ideengeber bat jedoch darum, den Namen nicht in der Zeitung zu veröffentlichen. Dem Wunsch kommt die Redaktion nach und nennt gar keine Namen.

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erstellt am 14.Feb.2014 | 06:00 Uhr

1 mit kleiner Restauration, in der zum Beispiel auch Sushi angeboten wird, ist ein Vorschlag, den gleich mehrere Leser gemacht haben. „Weder in Leck noch in Niebüll (und wir wohnen an der Nordsee) gibt es frischen Fisch zu kaufen, nur auf den Wochenmärkten“, schreibt eine Einwohnerin aus Leck.

 

 

2 Bistro, Wein-Stube, Tapas-Bar oder eine Lounge für Gäste ab 25 Jahre – eine kleine, aber feine Lokalität ist nach dem Geschmack vieler Leser. „Etwas, das unkompliziert und frisch, stilvoll und flexibel die Gelegenheit bietet, sich auch in Leck spontan treffen zu können“, ist der Wunsch eines Lesers. Bäckerei-Cafés dienten zwar bereits als Treffpunkt für viele Einwohner – vormittags. „Am Nachmittag und am Abend sieht es dann allerdings eher mau aus. Schade.“ Große Küche? Gar nicht nötig: „Kleine Leckereien (wie passend!), dazu Wein, Bier, Softgetränke. In Niebüll, Flensburg und Tondern funktionierten diese kleinen Bars.“

Apropos Bars: Salatbar, Cocktail-Bar, Prosecco-Bar oder Suppen-Bar können sich Leser gut vorstellen.


3 Die Frage nach der Zukunft des Pavillons hat weite Kreise gezogen: „Ich finde, es fehlt ein richtiges Café in Leck“, schreibt eine Leserin, die mittlerweile in Kopenhagen wohnt und von den dortigen urigen und coolen Cafés schwärmt. Gäste, die während des Café-Besuchs ein Buch lesen oder am Laptop arbeiten, am Abend ein leichtes Café-Menu, Suppe und regionale Kleinigkeiten der Saison – das sind die Ideen der Leserin aus der dänischen Hauptstadt.

Und auch den Lecker Lesern steht der Sinn nach Kaffee und mehr in zentraler Lage: eine Kaffeestube, ein Galerie-Café mit Ausstellungen auch unbekannter Künstler, ein Kuchenhaus mit täglich wechselndem Programm sind unter den Vorschlägen. Oder einfach Vorhandenes besser platzieren? „Wie wäre es denn, wenn man das süße ,Coffee & Spirit‘ aus seiner kleinen Ecke holen würde?“ Diesen Gedanken haben gleich mehrere Ideengeber gehabt.

 

 

4„Meine Idee ist nicht spektakulär, aber vielleicht sehr effektiv“, schreibt ein Leser. Er schlägt vor, die nahe Janny’s-Eis-Filiale in den Pavillon umzusiedeln. „Ich kenne viele Lecker, die dort gern ihr Eis kaufen (oder gerne würden), aber immer über die schattige Ecke des Geschäfts meckern. Am Pavillon gibt es Sonne satt und im Inneren gleichzeitig eine tolle Möglichkeit, gemütlich sein Eis zu essen oder einen Kaffee zu trinken, ähnlich wie auf der anderen Straßenseite das ,Gelato Gava‘.“

 

 

5 Der Leser, der den Eisladen besser platzieren möchte, hat auch eine Idee, was mit der alten Eisdiele passieren soll: „Wirklich viele Lecker vermissen einen Kiosk im Ortskern. Warum also nicht in dieser freien Fläche einen begehbaren Kiosk errichten?“ Andere Leser wünschen sich ebenfalls einen Kiosk, allerdings direkt im Pavillon.

 

 

6 : Egal, ob ein Café, ein Kiosk oder eine Eisdiele vorgeschlagen wird: Viele wünschen sich, dass vor dem Pavillon in der wärmeren Saison Tische und Stühle nebst schützenden Sonnenschirmen stehen, dazu ein paar Strandkörbe und Pflanzen. Der Platz sei ideal und ein lebhafter Eindruck könnte auch Durchreisende zu einer kleinen Pause verführen.

7 Im Pavillon würden einige Leser auch gern zu späterer Stunde verweilen. Ob Café oder Bar: „Abendprogramm wäre schön“, äußerten mehrere Lecker. Theater, Lesungen, Vorträge über Lifestyle, Ernährung oder Geschichte wurden als Veranstaltungsanregungen genannt, außerdem Konzerte. „Und wenn man im Sommer draußen sitzen kann, warum dann nicht mal ein Open-Air-Konzert in Leck?“, fragt eine Leserin.

 

 

8: Optisch interessant soll der Pavillon werden, damit auch Auswärtige auf der Durchfahrt sofort ins Auge fällt. Eine Renovierung „könnte eine gute Möglichkeit sein, auch in Leck ein sichtbares Zeichen zu setzen, dass man ein wenig mit der Zeit geht“, regt ein Leser an, der sich ein wenig mehr Flair für den Ort wünscht. Und auch die Leserin aus Kopenhagen hat das Design im Blick: „Nicht modern und kalt, aber auch nicht wie ein Museum eingerichtet. Hell und freundlich, einladend und funktionell. Am besten eine Studienfahrt nach Kopenhagen machen und sich inspirieren lassen.“

 

 

9 An die Senioren denken – das liegt einer Leserin am Herzen. „Klar ist, dass der Anteil der Senioren in der Bevölkerung steigt und im Alter Vereinsamung eine große Rolle spielt. Spontane Begegnungen im Ortskern sollten möglich sein.“ Im Pavillon könnten Hockergymnastik, Handarbeitstreffen, Gesprächskreise, Sprechstunden etwa vom Bürgervorsteher sowie Begegnungen von Schülern und Senioren stattfinden. Die Leckerin schlägt vor, Seniorenrat, Kirchen, Landfrauen, DRK, Schulen, Kindergärten und alle anderen Institutionen und Vereine einzubinden und macht sich auch Gedanken über die Finanzierung: „Vielleicht gibt es Bürger in der Gemeinde, die sich nach den eigenen Möglichkeiten ehrenamtlich einbringen oder eine finanzielle Unterstützung leisten wollen.“

 

 

10 für Kinder wünscht sich eine Leserin aus Leck. „Dort sollten auch Leute einkaufen können, die nicht so viel Geld haben. Denn: Familien mit wenig Geld haben wir ja genug in Leck, in denen die Kinder nicht viel zum Spielen haben, weil man es sich nicht leisten kann.“

 


11: Den ersten Schritt für neue Pächter zu erleichtern – das findet ein Leser sehr wichtig: „Wenn ein Betreiber gefunden werden sollte, sind hohe Mieteinnahmen nicht zu erwarten. Die Verpflichtung, die Toiletten zu pflegen und für den Fremdenverkehrsverein tätig zu sein, ist eine Belastung. Vielleicht sollte in der Startphase keine Miete erhoben werden.“

 

 

12 an einem zentralen Ort: Diese Idee beschäftigt nicht nur die Lecker Gremien. Die Tourist-Info und noch etwas dazu im Pavillon – das wünscht sich eine Reihe von Lesern. Anderen würde es genügen, einen Computer zu installieren, über den Besucher Infos über Leck und Kulturtipps abrufen können.

 

 

13: Bioladen, Obst- und Gemüsegeschäft, Parfümerie, „Jim Block“, „Subway“, Yoga-Studio, Massage-Salon, Wellness-Oase, Aquarium, Kinderbetreuung für einkaufende Eltern und Blumenladen wurden genannt.

 

 

 

 




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