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Lecker Feuerwehr als starke Stütze der Region

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Bilanz: Über 180 Mal wurde die Freiwillige Feuerwehr Leck im vergangenen Jahr alarmiert / Tobias Kaim ist neuer Ortswehrführer

von
erstellt am 13.Jan.2014 | 00:34 Uhr

Stark gestiegene Einsatzzahlen haben die Feuerwehrleute zu jeder Tages- und Nachtzeit in Atem gehalten. Während sie im Vorjahr 55 Mal ausrücken (wie im Durchschnitt üblich) mussten, wurden sie 2013 genau 186 Mal alarmiert. „Grund dafür sind sicherlich die Orkantiefs Christian und Xaver. Aber auch ohne Unwettereinsätze haben sich die Einsätze fast verdoppelt“, rechnete Wehrführer Joachim Pilz (50) auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Leck vor.

Die Einsätze gliedern sich wie folgt auf: 27 Mal wurde die Wehr zu Bränden gerufen, darunter zu fünf Großbränden. Technische Hilfe leisteten die Aktiven 142 Mal, zu Buche schlugen hierbei die beiden Stürme, die 86 Einsätze erforderten. Ansonsten war alles vertreten von Verkehrsunfällen und Personensuche über Tiere in Notlagen bis hin zu Ölspuren. 13 Personen mussten aus Notlagen befreit werden. Zu überörtlichen Einsätzen rückten die Aktiven acht Mal aus. „Ich danke allen Arbeitgebern, die ihre Mitarbeiter für diese Einsätze freigestellt haben“, sagte Joachim Pilz.

Um all diese Einsätze bewältigen zu können, bedurfte es guter Aus- und Fortbildung. 67 Feuerwehrmänner und -frauen nahmen an neun verschiedenen Lehrgängen teil. Aber auch die Bevölkerung wurde unterrichtet: Je 56 Kinder und Erwachsene ließen sich über Brandschutz aufklären. Außerdem halfen die Uniformierten bei vielen Veranstaltungen im Ort.

Seinen ausdrücklichen Dank schickte der Noch-Wehrführer an die passiven Mitglieder für ihre finanzielle Unterstützung sowie an die Gemeinde, die immer ein offenes Ohr für die Wehr hat. Auf der Wunschliste für 2014 stehen unter anderem neue Rolltore und ein Löschgruppenfahrzeug als Ersatz für das 25 Jahre alte Tanklöschfahrzeug.

„Ich bin sehr gern euer Wehrführer gewesen. Kein Tag hat mir leid getan“, sagte Joachim Pilz. Nach zwölf Jahren in diesem Amt stellte er sich nicht mehr der Wahl. Nicht, weil er keine Lust mehr hat, sondern aus Zeitgründen: „Auf meine Familie will und auf meinen Beruf kann ich nicht verzichten“, setzte er Prioritäten. In seine Fußstapfen tritt Löschmeister Tobias Kaim (36 Jahre): „Ich versuche, den Job so weiterzuführen, wie es Joachim getan hat“.

Aus den Reihen der Aktiven übernahm Kurt-Werner Hansen es, die Leistungen des scheidenden Ortswehrführers, der weiterhin Gemeindewehrführer bleibt, hervorzustellen. Sachliche, fachliche und soziale Kompetenz, gepaart mit einem gerüttelt Maß an Teamfähigkeit, seien die Grundlage von Joachim Pilz’ Arbeit und Führungstätigkeit gewesen, sagte er und: „Mit Beharrlichkeit und Durchsetzungsvermögen hast du Feuerwehrbelange in und außerhalb unserer Gemeinde vertreten und zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht.“ Kurt-Werner Hansen lobte Pilz’ ruhiges und ausgleichendes Wesen und nicht zuletzt sein gutes Verhandlungsgeschick. Als Zeichen des äußeren Dankes erhielt Joachim Pilz ein Outfit für sein Hobby, eine „Koch“-Bekleidung.

Bürgermeister Rüdiger Skule Langbehn überreichte eine Chronik von Leck: „Wir wissen um deine Leistung!“ Ein Amtswappen gab es vom stellvertretenden Amtswehrführer Herbert Krüger. „Es war mir eine Ehre, mit dir zusammenarbeiten zu dürfen“, meinte Polizeihauptkommissar Max-Günter Erichsen. Er habe die Ehrlichkeit und Gradlinigkeit von Joachim Pilz schätzen gelernt.

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