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Nordsee-Akademie : Lecker Einrichtung feiert fröhliches Sommerfest

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Beim Fest in der Nordsee-Akademie konnten die Gäste auch einen Blick hinter die Kulissen werfen.

„Zum Glück gibt’s die Nordsee-Akademie“: Davon überzeugten sich Interessierte und Neugierige bei einem Tag der offenen Tür, der gleichzeitig zum ersten Sommerfest der Bildungseinrichtung einlud. In den Räumen und im idyllischen Park erwartete die Besucher ein kulturelles, künstlerisches, musikalisches und kulinarisches Programm und nicht zuletzt ein Blick hinter die Kulissen der Akademiearbeit.

Es weht ein frischer Wind in der Nordsee Akademie. Dafür sorgt Dr. Ariane Huml. Seit Oktober vorigen Jahres leitet sie die Einrichtung und setzt ihre Idee um: „Wir wollen das Haus öffnen und mehr beleben“. Sie schwärmt von dem schönen Haus und dem schönen Gelände. „Das möchten wir Ihnen zeigen, und auch erzählen, was wir hier tun“, sagte Dr. Ariane Huml. Auf die Geschichte der 1923 gegründeten Heimvolkshochschule, die seit 2000 unter dem Namen Nordsee Akademie firmiert, ging sie ein und streifte das breite Spektrum an Bildungsangeboten.

 „Wir bieten Raum für Ungehörtes, Ungeklärtes, Unerhörtes!“, meinte Dr. Huml ebenso wie: „Und wir wollen mit unserem Programm und dem Geist, der in unserem Haus waltet, weiterhin ganz gezielt zu einer Gesellschaft beitragen, in derem Zentrum nach wie vor und unumstößlich die Werte der Demokratie, der Toleranz, des Miteinanders und des gegenseitigen Respekts stehen“. Mitgefühl und Menschenrechte, Redefreiheit, Gewalt- und Gedankenfreiheit hätten in der Akademie ihren festen Platz: „Menschenbildung, Gesellschaftspolitik und Naturschutz geben sich hier die Hand, ganz nach dem Motto „Meer geht immer“!

Nun schauten sich etliche Bürger das Seminar- und Veranstaltungshaus mit langer Tradition an, hörten aufmerksam zu und kamen ins Gespräch. Im Park konnte man flanieren zwischen dem „Zauber der Kindheit“, der „Inspiration“ oder der „Hüterin des Lebens“. Diese Bronze-Skulpturen und noch viele mehr stellt derzeit der Salemer Bildhauer Oliver Ritter aus. „Hier verschmelzen Natur- und Kunstraum“, meinte ein Betrachter. Dazu gesellte sich Herbert Wendt-Friedrichsen, stimmte seine Gitarre an oder entlockte dem Akkordeon wohlklingende Töne, die das harmonische Treiben untermalten.

Dicht getaktet war das Programm, man musste sich sputen, wenn man alles mitbekommen wollte: Die Yoga-Schnupperworkshops, die Hausführungen, Vorträge über Walbeobachter und Botschafter der Meere oder das Mini-Seminar über das Glück und die Suche danach. Neben der pädagogischen Mitarbeiterin Dr. Herle Forbrich ließ es sich Gemeindemanagerin Sabine Schwarz nicht nehmen, darüber zu referieren: „Glück will bewusst wahrgenommen werden, es muss erarbeitet und erlebt werden“.

Spiele auf dem Rasen, Malwettbewerb im Foyer und ein Preisrätsel rundeten das Angebot ab. Wer wusste, dass die Kellerbar „Ringelnatz“ heißt, die Akademie 54 Übernachtungszimmer hat oder 2016 genau 437 Torten in der hauseigenen Küche gebacken wurden? Man lernte hinzu, eines war klar: Die Torten und Flammkuchen an diesem Nachmittag schmeckten köstlich auf der Terrasse bei einem Wetter „wie bestellt“. Überhaupt wurde die Atmosphäre gelobt. Das freute Dr. Ariane Huml, die gern noch mehr Gäste begrüßt hätte. „Das muss sicherlich erst wachsen“, hält sie an ihrem Ziel fest, neben der Akademiearbeit besondere Themen und Veranstaltungen aufzugreifen.

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