Leck freut sich über Millionenplus im Haushalt

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12. Juni 2014, 10:43 Uhr

Überraschend und überaus erfreulich: Der Jahresabschluss für das Haushaltsjahr 2012 der Gemeinde Leck weist einen Überschuss von rund 1,25 Millionen Euro aus. Zählt man den geplanten Unterschuss von 454 000 Euro dazu, ergibt das eine Differenz von rund 1,7 Millionen Euro. „Das ist eine positive Entwicklung für Leck“, kommentierte der stellvertretende Bürgermeister Ingo Scholz.

Wegen der Umstellung von der Kameralistik auf die Doppik-Buchführung und den damit verbundenen Umstellungsarbeiten konnte erst jetzt der Jahresabschluss 2012 vorgelegt werden. Finanzausschussvorsitzender Wolfgang Schumann erläuterte das Zahlenwerk und begründete die Mehreinnahmen: „Die Konsolidierungsmaßnahmen haben gegriffen, es flossen höhere Gewerbesteuern, Zinserträge, Fehlbetragszuweisungen und nicht zuletzt außerordentliche Erträge (Sondereffekte)“. Das Eigenkapital habe sich von 2,9 Millionen Euro auf 4,2 Millionen Euro erhöht, das sei eine Quote von 19,8 Prozent (14,6 Prozent im Vorjahr).

Die Bilanzsumme konnte um rund eine Million Euro von 20,3 auf zirka 21,3 Millionen Euro erhöht werden. Wie es weiter hieß, wird der Überschuss benutzt, das vorgetragene Minus-Ergebnis aus 2011 auszugleichen. Weiterhin ist es möglich, den Betrag in Höhe von 230 000 Euro den Ergebnisrücklagen zuzuführen. Wegen der guten Ergebnisse und des positiven Kassenbestandes ist die Gemeinde im laufenden Haushalt nicht auf Kassenkredite angewiesen.

„Alles in allem bedeutet es, dass die Konsolidierungsmaßnahmen in Zahlen sichtbar werden und nachhaltig greifen“, verdeutlichte Ingo Scholz und Wolfgang Schumann schob hinterher: „Wir hoffen, dass sich dieser positive Trend 2013 und 2014 fortsetzt.“ Das Gremium stimmte dem Jahresabschluss gern zu, der am 26. Juni von der Gemeindevertretung verabschiedet werden wird.

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