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Nordfriesland Tageblatt

25. September 2017 | 11:59 Uhr

Leck drohen zwölf Tage Vollsperrung

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Gemeindearbeiten sollen Donnerstag abgeschlossen sein / Ab Dienstag Vorarbeiten zur Asphalt-Sanierung der B 199 zwischen Leck und Klixbüll

shz.de von
erstellt am 19.Apr.2014 | 05:30 Uhr

Zuerst die gute Nachricht: Seit Donnerstag Nachmittag ist die B 199 zwischen Leck und Klixbüll befahrbar und die Umleitung über Ostern aufgehoben. In den vergangenen zwei Wochen hat die Gemeinde auf der Strecke Kanalarbeiten ausgeführt, zeitweise war der Straßenabschnitt voll gesperrt. Das wird er laut der zuständigen Baufirma auch noch am kommenden Dienstag und Mittwoch so sein, am Donnerstag hingegen soll die Strecke wieder freigegeben werden.

Doch damit sind die Bauarbeiten noch nicht überstanden – das war erst der Anfang: Schon ab Dienstag, 22. April, rücken wieder Bauarbeiter an. Denn der komplette Asphaltaufbau der B 199 wird zwischen Klixbüll und Leck auf einer Länge von zirka sieben Kilometern erneuert, einschließlich des Kreuzungsbereichs B 199/Birkstraße in Leck. Gleichzeitig erhält der Radweg zwischen Klixbüll und Leck eine neue Asphaltdeckschicht. Die Auftragssumme beträgt rund 3,7 Millionen Euro, Trägerin ist die Bundesrepublik Deutschland.

Laut Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) wird die Maßnahme sich über den Zeitraum bis Ende Juni erstrecken – zwölf Tage am Stück gibt es eine Vollsperrung. Anwohner seien über Auswirkungen der Bauarbeiten bereits informiert worden oder würden es noch, sagt Andreas Jürgensen vom LBV-SH, der für die örtliche Bauüberwachung zuständig ist.

Die Straßensanierung beginnt am kommenden Dienstag laut Jürgensen mit Vorarbeiten. Bis Mitte Mai werden etwa Bordsteine und Rinnen angepasst: „Dann kann es Einschränkungen wie schmalere Fahrspuren oder einseitige Sperrungen mit einer Ampelanlage geben. Der Verkehr kann aber laufen“, versichert Jürgensen.

Ab Freitag, 16. Mai kommt dann eine abschnittsweise Vollsperrung zwischen Klixbüll und Leck auf die Verkehrsteilnehmer zu, die bis Dienstag, 27. Mai, andauern soll. „Der von Flensburg kommende Verkehr wird über Enge-Sande umgeleitet, Fahrzeuge aus Richtung Niebüll über Tinningstedt“, erläutert Jürgensen. Die Asphaltarbeiten sind in drei Abschnitte eingeteilt: Der erste Abschnitt erstreckt sich von Klixbüll bis zur ehemaligen Bundeswehr, dann folgt der Bereich bis zur Kreuzung Birkstraße. Im dritten Schritt wird die Kreuzung selbst mit einer neuen Asphaltschicht versehen.

„Um die Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer und Anwohner so gering wie möglich und die Bauzeit unter Vollsperrung so kurz wie möglich zu halten, wird im 24-Stunden-Betrieb gearbeitet“, sagt der Bau-Experte. Doch bevor ein neuer Belag auf die Bundesstraße kommt, muss zunächst der alte heruntergefräst werden.

Dann fließt Kompaktasphalt auf die Straße, das heißt, Binder- und Deckschicht werden in einem Arbeitsgang durch eine Maschine namens „Fertiger“ eingebaut. „Wenn alles nach Plan geht, schmeißen wir die Maschinen am 16. Mai an und lassen sie sozusagen zwölf Tage durchlaufen“, sagt Jürgensen. Direkt hinter dem Fertiger wird ein Baukoloss namens „Beschicker“ fahren, der die Versorgung mit Asphaltmischgut dient: „Der ist wie ein fahrendes Förderband.“

Dieses Verfahren sei zwar maschinenaufwendig, aber das Ergebnis besser – und schneller. Jürgensen ist zuversichtlich, dass die Vollsperrung bereits im Laufe des 27. Mai aufgehoben werden kann: „Wenn das Wetter mitspielt. Bei Starkregen zum Beispiel können wir nicht arbeiten.“

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