Leben in einer intakten Gemeinschaft

Jutta und Sascha Schlottmann mit Sohn Tade (1,5 Jahre).
Jutta und Sascha Schlottmann mit Sohn Tade (1,5 Jahre).

Kurze Wege wie in der Stadt und doch dörflicher Charakter mit viel Grün – für Familie Schlottmann ist die Gemeinde Achtrup perfekt

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07. März 2014, 10:24 Uhr

Obwohl Jutta und Sascha Schlottmann beide in Leck arbeiten, hat sich das Paar dazu entschlossen, in Achtrup zu bauen. Zum einen, weil die junge Mutter in Achtrup aufgewachsen ist und sich hier zuhause fühlt. „Achtrup hat einfach alles, was man braucht, aber die Grundstückskosten sind viel niedriger, als in Leck“, benennt Sascha Schlottmann einen weiteren Vorteil. Der Kinderbonus von 2000 Euro, den die Gemeinde für Sohn Tade zahlte, war ein zusätzlicher Anreiz, aber Jutta Schlottmann freut sich auch über das große Freizeitangebot der Gemeinde. „Ich nehme an vielen Sportangeboten wie Mutter und Kind turnen oder der Power Fitness teil und spare mir dadurch ein teures Fitness-Studio.“ Auch der Spielplatz für Sohn Tade liegt nur wenige Meter im benachbarten Baugebiet. Ehemann Sascha Schlottmann ist in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv. „Wenn im Ort viel angeboten wird, muss man das auch nutzen“, sagt der 32-Jährige. Das junge Paar schätzt das intakte Dorfleben und freut sich, dass im Neubaugebiet weitestgehend junge Familien sind.

Sollte mal etwas im Haushalt fehlen, was die Familie nicht in Achtrup bekommt, ist sie schnell in Leck, auch mit dem Fahrrad. Und Sohn Tade hat es später nicht weit bis zur Schule.

Die Familie hat für ihr 150 Quadratmeter Haus bewusst ein Grundstück in Sackgassenendlage gewählt, damit nicht zu allen Seiten Häuser stehen. Das KFW-Haus wird über Erdwärme beheizt. „Auf die Jahre gerechnet soll sich die Investition lohnen“, sagt die junge Mutter. Eine Stromzähler-Vorrichtung ist bereits vorhanden, so dass zusätzlich noch eine Photovoltaikanlage installiert werden könnte.

Auch die Innenaufteilung wurde sorgfältig geplant. Der Eingangsbereich ist sehr großzügig und hell. „Wir wollten nicht, dass unser Kind immer im ersten Stock spielen muss, aber auch nicht das ganze Spielzeug im Wohnzimmer haben“, erzählt Jutta Schlottmann. Eine offene Wohnküche kam für das Paar nicht in Frage: Es ist schön, die Tür zuzumachen, beispielsweise wenn der Geschirrspüler läuft und oder wegen der Essensgerüche. Im Wohnzimmer sorgen ein Kamin und Laminat in edler Paket-Optik für Wohlfühl-Atmosphäre.

Um Platz zu sparen wurde die Heizung im Schuppenanbau untergebracht. „Wir haben uns erst ein paar Musterhäuser angeschaut und dann selber etwas aufgemalt, womit wir dann zu einem Architekten gegangen sind“, sagt die 30-Jährige. Nachdem dieser ein paar Änderungsvorschläge gemacht hatte, konnte mit dem Bau des Traumhauses begonnen werden, das im Sommer 2010 bezugsfertig war.



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