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Nordfriesland Tageblatt

20. August 2017 | 22:02 Uhr

Silvester : Laut und bunt in das neue Jahr

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

In Südtondern wurde ganz traditionell gefeiert mit Rummelpott, Feuerwerk und Party-Treff auf der Straße. Im Klinikum kam mit Malte Stenzel das letzte Baby des Jahres 2013 zur Welt.

Das Jahr 2013 hat sich laut und bunt verabschiedet. Das lag nicht zuletzt am klaren und einigermaßen windstillen Wetter, das die Bürger vor die Haustür lockte, um Feuerwerk am glasklaren Himmel zu beobachten, selbst zu zünden oder – wie in Aventoft auf dem Wendehammer des Carl-Sörensen-Weges schon Tradition – um zum Jahreswechsel bei Glockengeläut der Kirche miteinander anzustoßen.

Erstem Augenschein zufolge gab es durch den üblichen Silvester-Schabernack keine größeren Schäden. Besonders bunt, lebhaft und laut fiel das Feuerwerk aus, mit dem das neue Jahr begrüßt wurde. „Ob sich jeder an die Spielregeln gehalten hat?“ Risum-Lindholms Bürgermeister Hauke Christiansen lässt die Beantwortung dieser Frage offen, weil er gestern früh die Runde durch sein Dorf noch nicht gemacht hatte. Seine Gemeinde mit ihren zurzeit 330 reetgedeckten Häusern ist besonders gefährdet. Er wusste nur so viel, dass in den neuen Baugebieten sehr lebhaft geballert wurde. „Wie lebhaft, kann man an dem ‚Skrammel‘ sehen, der sich am Straßenrand angesammelt hat.“

Über die Stadt Niebüll breitete sich von fünf vor bis zehn Minuten nach Mitternacht ein bunt leuchtendes Feuerwerk aus, akustisch untermalt vom Knall der Böller und dem Zischen der Raketen. Schwerpunkte, aus denen vielfältige Pyrotechnik in den Nachthimmel schoss, waren der Rathausplatz und einzelne Nachbarschaften, in denen die Sivesterparty zeitweilig auf die Straße verlegt worden war.

Den frühen Silvesterabend bestimmten wiederum die Rummelpottläufer. „Fru maak de dör op, de Rummelpott will rin“, sangen die Kinder an den Haustüren, baten um Süßigkeiten und hielten ihre Tüten und Beutel auf. Der alte Brauch hat sich eisern gehalten. In einigen Dörfern machen sich auch Erwachsene auf den Weg – wie etwa in Risum-Lindholm. Sie binden sich ein Gläschen um den Hals und erwarten an der Haustür etwas Flüssiges. Nicht nur Süßigkeiten sondern, auch eine Stärkung in Form vom Würstchen und Brot ließen sich Rummelpottläufer in Rodenäs servieren.

Auf Station 4 des Klinikums Niebüll ließ der erste Erdenbürger 2014 noch auf sich warten. Das letzte Baby 2013 brachte Eike Stenzel aus Deezbüll am Silvesterabend zur Welt. Ihr kleiner Malte tat um 18.10 Uhr seinen ersten Schrei. Der stramme Bursche brachte 4070 Gramm auf die Waage. Hebamme Stefanie Hansen maß 55 Zentimeter Größe.

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erstellt am 02.Jan.2014 | 06:00 Uhr

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