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Langbehn: Schaffung von Arbeitsplätzen als Ziel

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die Nachricht über die nun tatsächlich vollzogene Sicherstellung des geplanten Naturschutzgebietes „Leckfeld“ Ende letzter Woche (wir berichteten) kam für Lecks Bürgermeister Rüdiger Skule Langbehn zunächst überraschend. Nun aber habe die Gemeinde die bereits seitens des Umweltministeriums mündlich angekündigte Sicherstellung für zwei Jahre zur Kenntnis genommen. „Eine Verlängerung der Sicherstellung um weitere zwei Jahre ist möglich. Wir schreiben dann das Jahr 2018. Diese Zeit wird zu nutzen sein, um weitere Untersuchungen durchzuführen“, erklärt Langbehn. Eine durchzuführende Konversionsplanung werde Aufschluss über die Möglichkeiten einer wirtschaftlichen Nachnutzung der verfügbaren Infrastruktur des ehemaligen Flugplatzes Leck geben. „Es wird unterstellt, dass auch das Land ein hohes Interesse hat, den schon heute benachteiligten Wirtschaftsraum Südtondern wirtschaftlich weiter zu stärken und insbesondere zu entwickeln.“ Gerade vor dem Hintergrund der hier lebenden Menschen ohne Arbeit und der wahrnehmbaren Zuwanderung von Menschen, die ihre Heimat aus politischen Gründen verlassen mussten, sei Integration und die soziale Gerechtigkeit aller von fundamentaler Bedeutung. Diese soziale Gerechtigkeit schließe verfügbare Arbeitsplätze ein. „Ein weiter zu entwickelnder Arbeitsmarkt im Nordwesten des Landes Schleswig-Holstein ist somit von fundamentaler Bedeutung. Wir werden jetzt prüfen, wie die landesrechtlichen Vorgaben mit unseren Vorstellungen und Planungen in Einklang zu bringen sind“, so Langbehn.

Das von der Sicherstellung betroffene Gebiet umfasst 187 Hektar des ehemaligen Bundeswehrflugplatzes im Bereich der Gemeinden Leck, Klixbüll und Tinningstedt und schließt große Teile des FFH-Gebiets „Leckfeld“ ein. Vom gesamten ehemaligen Flugplatzgelände wird die Bundeswehr auch mittelfristig einen an der Bundesstraße 199 gelegenen Teil nutzen. Einige baulich vorgeprägte Bereiche bleiben zudem von der einstweiligen Sicherstellung ausgespart, so dass den Gemeinden knapp 40 Prozent der Fläche für ihre Entwicklungsplanungen verbleiben.

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erstellt am 29.Okt.2014 | 15:30 Uhr

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