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Nordfriesland Tageblatt

18. Oktober 2017 | 13:45 Uhr

Landfrauen starten in die Adventszeit

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Das Weihnachtstreffen in der Stadthalle war mit über 100 Besuchern gut besucht

shz.de von
erstellt am 06.Dez.2013 | 00:34 Uhr

Die traditionelle Zusammenkunft der Niebüller Landfrauen zu Beginn der Adventszeit in der weihnachtlich-festlich herausgeputzten Stadthalle war einmal mehr ein sehr fröhliches Ereignis, zumal die „Hava Nagila Band“ aus Witzwort eine Kostprobe ihres Repertoires gab.

Gut 100 Landfrauen – einige mit Anhang – waren der Einladung gefolgt. Die Vorsitzende Telse Brodersen nahm die Gelegenheit wahr, auf die Veranstaltungen im zu Ende gehenden Jahr zurückzublicken. Sie erinnerte an die dreitägige Reise im April, die nach Ratzeburg führte. Unvergessen wird den Frauen der Kinonachmittag im Oktober bleiben, als Orkan „Christian“ über das Land fegte und wüste Spuren hinterließ. Auch die Besuche in den Seniorenheimen im Bachstelzenring, in der Hoyerstraße und im Osewoldterkoog wurden von Bewohnern und Besuchern gleichermaßen freudvoll erlebt.

Die Vorsitzende sprach die vielen Kenkenboome (Weihnachtsbaum der Friesen) an, die die Stadthalle zierten und von den Landfrauen unter Anleitung von Anne Matthiesen hergestellt worden waren. Einer davon war Hauptgewinn bei der Verlosung. Telse Broderesen: „Der Kenkenboom ist zurzeit in aller Munde“. Die Niebüller Landfrau Anne Matthiesen erzählt in der Zeitschrift „Landgang“ auf einer Doppelseite Wissenswertes über den friesischen Weihnachtsbaum.

Telse Brodersen teilte vorausschauend einige Termine im kommenden Jahr mit. Unter anderem findet am 24. Mai in der Niebüller Stadthalle die Eröffnung der Nordfriesischen Lammtage statt. „Das wird ein großes Ereignis mit Lammgerichten, Tanz und Vorstellung der neuen Lammkönigin“.

Nach der gemeinsamen Kaffeetafel kündigte Frontfrau Marta Radcke die Gruppe „Hava Nagila“ an, die nicht nur Adventslieder im Gepäck hatte, sondern auch Unterhaltungsmusik. Die gebürtige Polin führte temperamentvoll durch das Programm, wanderte singend durch die Zuhörerreihen und bezog das Publikum immer wieder mit ein in das Geschehen auf der Bühne. Unterbrochen wurde die zum Teil sehr einfühlsame Musik mit Gedichten und Geschichten, die unter anderem die stellvertretende Vorsitzende der Niebüller Landfrauen, Martina Winter, vortrug.

Als zu guter Letzt einige Landfrauen aus dem Publikum der Einladung von Marta Radcke folgten und zusammen mit der Gruppe auf der Bühne „Sierra Madre del Sur“ sangen, war „Gänsehautfeeling“ angesagt.

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