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Landespreis „Emmi“ für Nordfrieslands Gemeinschaftsschulen

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 14.Sep.2015 | 10:58 Uhr

Die Gemeinschaftsschule (GmS) Niebüll freut sich über die Verleihung der „Emmi“. So heißt die Auszeichnung, die für die Förderung des Plattdeutschen in Bildungseinrichtungen des Landes Schleswig-Holstein verliehen wird. 2013 gewann die Schule – damals noch als „Regionalschule“ – erstmals diesen Preis, den sich Lehrerin Malene Gottburgsen (jetzt im Ruhestand) mit ihren Schülerinnen und Schülern verdiente. Jetzt war ihre Nachfolgerin Lilo Lorenzen, seit einem Jahr für das Plattdeutsche an der heutigen „Gemeenschapsschool“ tätig, erneut erfolgreich. Allerdings ist die „Emmi“ in diesem Jahr ein Gemeinschaftspreis für die nordfriesischen Gemeinschaftsschulen Husum, Mildstedt, Viöl, Ohrstedt, Tönning, Nordstrand und Leck.

Das Büro von Bildungsministerin Britta Ernst schaffte es gerade noch vor den Sommerferien mit der Versendung der Urkunden. Rektor Hans Ferdinand Sönnichsen, seine Kollegin Lilo Lorenzen und die Klasse stellten sie jetzt dem Nordfriesland Tageblatt vor. Der Beitrag der GmS Niebüll bestand aus fünf plattdeutschen Sketchen als so genanntes „Darstellendes Spiel op Platt“, festgehalten auf einer DVD, die als Bewerbung um den Preis eingesandt und von der Jury als „preiswürdig“ befunden wurde.

Die nordfriesischen GmS hatten für den Wettbewerb 2015 eine Arbeitsgruppe mit dem Titel „Platt bi de Groten in de School“ gegründet. Die kollektive Freude war groß, als „Emmi“ kurz nach den Sommerferien in Niebüll ankam. Den Niebüller Beitrag hatten die Schüler selbst geschrieben und die Stücke zuerst bei der Weihnachtsfeier und dann nochmals bei der Einschulungsfeier der „Fünften“ aufgeführt.

„Das Interesse an der plattdeutschen Sprache ist an unserer Schule vorhanden“, berichtet Lilo Lorenzen. Für die angebotene Plattdeutsch-AG in Klasse 5 haben sich schon zwölf und für das Lernkarussell „Darstellendes Spiel op Platt“ dreizehn Schüler angemeldet.

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