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Naturschutz auf Lecker Flugplatz : Land schafft Fakten

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die Landesverordnung zur Sicherstellung des geplanten Naturschutzgebietes „Leckfeld“ tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.

Wie das Kieler Umweltministerium am Freitag mitteilte, tritt die Landesverordnung zur Sicherstellung des geplanten Naturschutzgebietes „Leckfeld“ mit sofortiger Wirkung in Kraft. Das betroffene Gebiet umfasst etwa 187 Hektar des ehemaligen Bundeswehrflugplatzes im Bereich der Gemeinden Leck, Klixbüll und Tinningstedt, es schließt dabei große Teile des bestehenden europäischen Schutzgebiets für Flora, Fauna und Habitate (FFH-Gebiet) „Leckfeld“ ein.

„Durch die Sicherstellung sorgen wir dafür, dass die schutzwürdigen Lebensräume in den nächsten zwei Jahren nicht gefährdet werden. Diese Zeit werden wir nutzen, um in einem umfangreichen Beteiligungsverfahren die Rahmenbedingungen für ein künftiges Naturschutzgebiet Leckfeld zu schaffen“, erklärte Minister Robert Habeck. Vom ehemaligen Flugplatzgelände sollen einige „baulich vorgeprägte Bereiche“ von der einstweiligen Sicherstellung ausgespart bleiben, heißt es aus Kiel. Damit bleiben den Gemeinden knapp 40 Prozent der Fläche für ihre Entwicklungsplanungen.

In Leck sorgte die Nachricht für Überraschung: „Die Entscheidung und Begründung des Umweltministeriums des Landes SH zur Ausweisung und Sicherstellung des geplanten Naturschutzgebietes ’Leckfeld’ liegt mir als Bürgermeister der Gemeinde Leck jetzt noch nicht vor“, sagte Rüdiger Skule Langbehn. Nach Sichtung und Bewertung will sich die Gemeinde in der kommenden Woche detailliert zu der Entscheidung äußern.

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erstellt am 24.Okt.2014 | 12:03 Uhr

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