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Serviceclub : Ladies Circle sammelt in Risum-Lindholm für die Lecker Tafel

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

17 Kisten gefüllt mit Nudeln, Babynahrung und anderen unverderblichen Lebensmitteln kamen am Sonnabend zusammen.

Am Sonnabend stand das Team des Ladies Circle vor dem Aldi-Markt in Risum-Lindholm und trotzte tapfer Wind und Wetter: Unter dem Motto „Ein Teil mehr…“ hatten Marie Andersen, Julia Gerrards und Bianca Tüx (Foto rechts) ihren Stand vor dem Discounter aufgebaut. Sie baten die Kunden darum, „einen Teil mehr“ für die Südtondern Tafel – Ausgabestellt in Leck – zu kaufen und zu spenden. Bereits vor zwei Wochen waren die Frauen für die Aktion zu einem Supermarkt in Niebüll gekommen: 20 gefüllte Transportkisten konnten sie damals an die Tafel in Niebüll spenden. „Es war ein großer Erfolg“, sagte Marie Andresen.

Die Kunden in Risum-Lindholm zeigten sich bei der jüngsten Aktion nicht weniger großzügig: Statt einem Teil mehr, kauften viele Kunden oftmals gleich mehrere Teile und füllten schon in den ersten drei Stunden mehrere Einkaufswagen. Von Nudeln über Babynahrung bis zu Hygieneartikeln – jegliche Spenden, abgesehen von verderblichen Lebensmitteln, waren gerne gesehen.

Besonders gerührt waren die Mitglieder des Ladies Circle von einer Kundin, die gleich eine ganze Kiste voll Tomatenmark spendete. Sie habe selbst mal sehr wenig gehabt und würde gerne helfen, lautete die Begründung der Spenderin. „Jeder kann mit sehr wenig, sehr viel bewegen“, so Julia Gerrards, die seit Jahren im Ladies Circle aktiv ist. „Und jeder kann im Rahmen seiner eigenen Möglichkeiten einen Beitrag leisten.“ Das sei die springende Idee hinter dem Projekt. Am Ende des Tages sind auch in Risum-Lindholm 17 Kisten bis oben hin gefüllt – mit insgesamt 538 Artikeln.

Der Ladies Circle bedankt sich auch im Namen der Tafel im Nachgang für die enorme Spendenbereitschaft in Risum-Lindholm. „Wir sind wirklich überwältigt“, so Stefanie Snoppek.

Die Spenden gehen dieses Mal an die Tafel-Ausgabe in Leck. Nach den Erfolgen, die sie verbuchen konnten, könnte sich der Ladies Circle durchaus vorstellen, „ein Teil mehr“ als jährliches Projekt in Nordfriesland zu etablieren.



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