zur Navigation springen
Nordfriesland Tageblatt

16. Dezember 2017 | 01:26 Uhr

Kunstwerke erlebbar machen

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 05.Dez.2013 | 18:49 Uhr

„Skulpturen haben keine Schokoladenseite“, sagt Michael Schoenholtz. „Daher muss man um sie herumgehen, um sie mit allen Sinnen begreifen zu können. Sie müssen präsent und somit erlebbar sein.“

„Ostinato“ lautet der Titel der Ausstellung, die vom 6. Dezember bis 18. Januar im Richard-Haizmann-Museum zu sehen ist. 20 Zeichnungen und 15 Skulpturen laden ein. „Gemeint ist mit dem Begriff auf etwas beharren, bestehen“, erklärt der Künstler und meint damit die Grundform. Denn Variationen sind erlaubt, und so entsteht in jedem Fall etwas Lebendiges. „Bei dem Material handelt es sich hier um Sediment-Gestein, das vor 500 000 Jahren abgelagert wurde – Kalkstein, Muschelkalk und weißer Mamor.“ Wichtig ist ihm auch der Unterschied zu Plastiken. Bei Skulpturen wird etwas herausgearbeitet, Überreste, die beim Herausschlagen entstehen, werden wiederverwendet, indem man sie – ähnlich wie Beton – neu gießt.

Michael Schoenholtz ist Jahrgang 1937, lebt seit 50 Jahren in Berlin, ist Mitglied der Akademie der Künste und durch seine Arbeit in der Unterkirche der Frauenkirche Dresden bekannt. Wer ihn kennenlernen möchte, hat heute während der Vernissage, 20 Uhr, Gelegenheit. Es spricht Dr. Uwe Haupenthal.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen