Kunstfestival für 2017 geplant

Der Vorsitzende Ba Thien Tran führte zügig durch die Sitzung.
Der Vorsitzende Ba Thien Tran führte zügig durch die Sitzung.

Schulwegsicherung, Schulhofgestaltung und Feuerschutzübungen – das und mehr beschäftigt den Kinder- und Jugendbeirat in Niebüll

shz.de von
10. November 2016, 16:05 Uhr

Der Niebüller Kinder- und Jugendbeirat hat die Vorgänge in den Ausschüssen der Stadtpolitik im Blick. Die Berichte aus den Ausschüssen gehören zum gewohnten Ritual, wenn das Gremium tagt. Denn die Jugendlichen schicken ihre Vertreter in jedes Gremium der Stadt. Bei der jüngsten Sitzung des Kinder- und Jugendbeirats waren auch erwachsene Besucher dabei, nämlich Peter Schumann, Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt und Wirtschaft, Stadtmarketingleiter Holger Heinke und Stadtvertreter Hendrik Schwind-Hansen, Vorsitzender des Feuerschutzausschusses, als auch Stellvertrender Vorsitzender im Ausschuss für Schule, Kulter und Soziales.

Niklas Freese und Janik Kabelström erwähnten dabei Themen wie Schulwegsicherung durch neue Ampeln in Niebüll und den Umbau des Schulhofs der Alwin-Lensch-Schule. Dabei werden die Ideen der Kinder mit eingearbeitet; es gibt einen Wettbewerb von drei Planungsbüros. Beteiligung ist das Stichwort – hier wird es ernst genommen. Der Feuerwehrausschuss wird von Momme Ritthoff aufgesucht. „Ich habe gefragt, wie oft Übungen in den Schulen abgehalten werden“, so der Schüler. „Mir wurde gesagt, dass das Aufgabe der Schulen sei und eigentlich jedes Jahr wiederholt werden soll.“ Aus eigener Erinnerung sind Ritthoff andere Zahlen im Kopf. „So häufig habe ich die Ernstfall-Probe als Schüler nicht erlebt.“ Ein Thema, das nun weiter verfolgt werden soll.

Der Beiratsvorsitzende Ba Thien Tran berichtete über den Stand des Kinder- und Jugendbeirats auf der Niebüll-Messe. „Unsere Pullover mit dem Aufdruck, Mitbestimmer‘ sind gut angekommen. Andere Jugendliche haben uns darauf angesprochen, fragten, was das zu bedeuten habe.“ Die Interessierten seien jedoch nicht in großen Zahlen gekommen. „Die Besucher der Messe waren eher ältere Mitbürger.“

Pläne für die Zukunft gibt es auch. So soll beim Projektarbeitstag am 25. November in Gruppen zu den Aufgabenfeldern Fußballturnier, Infokasten und Kunstfestival diskutiert werden. „Das Kunstfestival Junge Art ist für 2017 fest vorgesehen“, meinte der Vorsitzende. Und auch die Erwachsenen mischten sich ein: Peter Schumann brachte den Vorschlag ein, dass Gartenhaus im Malmesbury-Park mit Motiven aus England von Jugendlichen bemalen zu lassen. Die Idee fand Anklang, Näheres soll beim Arbeitstreffen besprochen werden.


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