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Projektwoche im Malmesbury-Haus : Künstlerin soll alte Bauhof-Hütte in Niebüll bunt bemalen

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Pläne für Aktion wurden im Umweltausschuss präsentiert.

shz.de von
erstellt am 06.Apr.2017 | 14:50 Uhr

Spannung im Ausschuss für Umwelt, Wirtschaft und Verkehr am Mittwochabend: Udo Petersen vom Amt Südtondern (Fachbereich Bauen und Technik) stellte gemeinsam mit der Künstlerin Uschi Schmiedeberg die Pläne für das „Haus im Malmesbury-Park“ vor. Wie berichtet, soll die unansehnliche Bauhof-Hütte bunt bemalt werden. Schüler werden im Rahmen einer Projektwoche ab 6. Juni das „Schmuckkästchen“ bearbeiten.

Udo Petersen stellte zunächst die einzelnen Gewerke vor, die derzeit mit der Instandsetzung beschäftigt seien. Niebüller Firmen rüsten das Häuschen, das in zentraler Lage in der Nähe des Eingangs zum Park steht, auf.

Uschi Schmiedeberg präsentierte ihre Entwürfe. Historische Malmesbury-Bauten wie das Hotel Bell, die aus dem 12. Jahrhundert stammende Abbey und ein Pavillon werden drei Seiten zieren. „Der Pavillon ist das Market Cross, ein Unterstand für Marktleute“, gab sich Bürgermeister Wilfried Bockholt als Kenner zu erkennen, „es wäre toll, wenn man die Dimensionen der gewaltigen Abbey erkennt.“

Er zeigte sich bereit, aus seiner umfangreichen Foto-Sammlung Abbey-Impressionen zur Verfügung zu stellen. Uschi Schmiedeberg erklärte, dass es sich um erste Entwürfe handele. „Ich plane, pro Seite mit fünf Schülern zu arbeiten“, sagte die Künstlerin, „Jeder bekommt seine Aufgabe.“ Vom Wasserholer bis zum Dokumentar ist jeder Schüler eingebunden.

Das Tolle sei: Wenn im Juli die Malmesbury-Austauschschüler kommen, können sie das „Schmuckkästchen“ vollenden. „Ich halte die vierte Seite frei“, so Uschi Schmiedeberg. „Auf der Rückseite des Gebäudes könnte die Malmesbury-Schule gestaltet werden.“

Auch die Beleuchtung im Malmesbury-Park wird angepasst. Die Ausschuss-Mitglieder entschieden sich für eine historisierende LED-Lampe, wie man sie aus der Küsterstraße in Deezbüll und am Niebüller Kirchentor kennt. „Die Alumasten verwittern von allein“, sagte Bürgermeister, als Lorenz Jessen (SSW) nach einer dunklen Farbe nachfragte. Auf eine weitere Nachfrage des Beauftragten für Menschen mit Behinderungen, Manfred Steffens, versicherte das Stadtoberhaupt, dass das Licht der LED-Lampen zwar „gefühlt dunkler“, jedoch tatsächlich gebündelt strahle und damit behindertengerecht sei.

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