Kreisverkehr statt Ampel

An der Kreuzung Peter-Schmidts-Weg, Emil-Nolde-Straße, Bahnhofstraße ist ein Kreisverkehrsplatz geplant.
An der Kreuzung Peter-Schmidts-Weg, Emil-Nolde-Straße, Bahnhofstraße ist ein Kreisverkehrsplatz geplant.

Ausschuss für Bau und Verkehr stellt die jüngsten Verkehrsplanungen vor

23-4476182_23-57195990_1417182993.JPG von
20. November 2013, 18:05 Uhr

Die Verlegung der Kreisstraße vom Osterweg in die Bahnhofstraße war Thema der jüngsten Verkehrsschau und damit auch im Ausschuss für Bau und Verkehr. Die Maßnahme sei als positiv gewertet worden, hieß es während der jüngsten Sitzung. Eine Umwidmung sei allerdings erst zum 1. Juli oder zum darauf folgenden 1. Januar möglich. Hierfür sind bestimmte bauliche Veränderungen Voraussetzung.

Neues gibt es auch in Sachen eines Kreisverkehrsplatzes an der Einmündung Peter-Schmidts-Weg, Emil-Nolde-Straße, Bahnhofstraße. Sie wird die alte Kreuzung ersetzten, Ampeln wird es hier künftig keine geben. Fußgänger müssen sich aber keine Sorgen machen, ihre Überwegung soll ein östlich geplanter Zebrastreifen sichern. Einziger Haken: „Die spannende Frage ist, ob die Verkehrsbehörde ihn auch anordnet“, so Ausschussvorsitzender Karl-Heinz Schmidt. Dennoch gilt der Vorsatz: Fußgänger haben Vorrang. Und so hat die Polizei schon einmal für den Fall, dass wirklich gebaut wird, Schulungen angeboten.

„Die Umsetzung der Maßnahme an sich hängt jetzt von der Stadtvertretung ab“, antwortete Ausschussvorsitzender Karl-Heinz-Schmidt auf die Frage von Uwe Christiansen. „Die Kosten sind angemeldet.“ Pläne, nachdem die Realisierung bereits Mitte 2014 vonstatten gehen könnte, bezeichnet Udo Schmäschke vom Amt Südtondern als „optimistisch“. Viel Zeit würden allein die Genehmigungsverfahren für die Umlegung der Kreisstraße benötigen.

Zurückgestellt ist vorerst das Projekt „Umbau der Böhmestraße zwischen Rathausstraße und Osterweg“. Eine logische Folge aus den anfangs beschriebenen Plänen. „Die Maßnahme macht derzeit keinen Sinn“, so Karl-Heinz Schmidt. Die bereitgestellten Mittel werden auf 2014 oder 2015 übertragen.

Bereits angeordnet ist die Geschwindigkeitsbegrenzung in der Uhlebüller Straße. Weitere Maßnahmen aus dem Generalverkehrsplan, die die Uhlebüller Straße und die Hauptstraße betreffen, werden Bestandteil späterer Besprechungen sein.

Grünes Licht in den Abstimmungen gab der Ausschuss als Nachbarkommune für die Bauleitplanungen in der Gemeinde Klixbüll – hier soll eine 30 mal 75 Meter große Halle für das Training mit Gespannen errichtet werden – sowie in der Gemeinde Risum-Lindholm – hier geht es um die Erweiterung des Bökingharder Windparks um zwei oder drei Anlagen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen