Kreatives Hören

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shz.de von
02. August 2015, 13:51 Uhr

Man kann über Schlager sagen, was man will: Die Texte kennt so gut wie jeder. Selbst wer sich im Alltag entschieden davon distanziert, erwischt sich zum Beispiel auf der Augartenparty spätestens nach ein paar Bier dabei, lauthals mitzusingen. Tiefschürfende Textstellen wie „Schalalalala“ oder „Hey-hey“ helfen endgültig, Schlagerhemmungen abzulegen. Bei der Mutter einer Leserin ist diese Sangesfreude nicht auf deutsche Lieder begrenzt. Ganz ohne Alkohol und Sprachkenntnisse trällert sie auch englische Lieder mit, indem sie singt, was sie versteht. „Parmesan“ zum Beispiel statt „how bizarre“, oder „Erika“ statt „here he comes“. „Na und?“, sagt die Mutter und pfeift auf eventuelle Belehrversuche, wie es denn richtig heißt. Wem das nicht gefällt, der kann ja Schlager hören, ist ihre Devise.

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