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Krankenhaus-Pläne: Senioren verfassen Resolution

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 25.Jan.2016 | 11:03 Uhr

Die Senioren-Union Leck und Karrharde wehrt sich gegen eine beabsichtigte Schließung oder starke Herabstufung des Krankenhauses Niebüll. Mit einer Resolution an die Kreisverwaltung Nordfriesland mit Landrat Harrsen und Kreispräsident Maurus, die Amtsverwaltung Südtondern mit Amtsvorsteher Ewaldsen und Amtsdirektor Wilke sowie dem CDU-Kreisverband und Landtagsabgeordnete Astrid Damerow bittet die Senioren-Union, sie in ihren Bemühungen zum Erhalt des Krankenhauses zu unterstützen.

In dem Schreiben heißt es, die etwa 300 Mitglieder mit einem Durchschnittsalter von 73 Jahren hätten große Sorgen wegen einer eventuell beabsichtigten Schließung des gut erreichbaren Krankenhauses und einer Verlegung des Hauses oder von Abteilungen desselben nach Husum. „Wir Senioren sind auf eine gute und schnell erreichbare medizinische Versorgung angewiesen“, steht es geschrieben. Dieses gelte in erster Linie für die Kranken selbst, aber auch für die Partner und Angehörigen, die ihre im Krankenhaus liebenden Angehörigen besuchen wollen. Die Verbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von Leck nach Husum könne man nur „ausgesprochen schlecht“ nennen. Wenn beabsichtigt sein sollte, mit der Auflösung oder Verminderung des Leistungsangebotes in Niebüll die Effektivität des Husumer Krankenhauses zu erhöhen, so sei das sicherlich ein Trugschluss. „Die Einwohner des östlichen Kreisgebietes würden sich dann lieber den guten Krankenhäusern in Flensburg zuwenden, zumal es nach Flensburg stündliche und sehr gute Busverbindungen ab Leck und entlang der B 199 gibt.“

Im Übrigen glauben die Unionsmitglieder bemerkt zu haben, dass es in den Führungsspitzen des Kreises Nordfriesland eine zunehmende Tendenz gibt, Institutionen aus dem ehemaligen Kreisgebiet Südtondern in die Kreisstadt Husum zu verlegen. Unterschreiben wurde die Resolution vom Unions-Vorsitzenden Hans-Wilhelm Sievers und seiner Stellvertreterin Erika Struve-Abraham.

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