Kräftemessen im Stadumer Dreikampf

Startsprung: 100 Teilnehmer genossen ein sportliches Wochenende in Stadum.
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Startsprung: 100 Teilnehmer genossen ein sportliches Wochenende in Stadum.

Zeltwochenende der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft zieht 100 Teilnehmer an / Wettkämpfe und Spaß standen auf dem Programm

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22. Juni 2015, 10:28 Uhr

Zum diesjährigen traditionellen Zeltwochenende der DLRG-Stadum hatten über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der DLRG-Gliederungen aus Schafflund/Waldeck, und Stadum sowie von Föhr im Stadumer Sportzentrum ihre Zelte aufgeschlagen. Und bereits am ersten Abend kämpften zehn Mannschaften bei einem Wasserballturnier um Sieg und Platzierung. Nach spannenden und ebenso lustigen Kämpfen im solar- und biogasbeheizten Stadumer Schwimmbad siegte bei den Erwachsenen eine Stadumer Mannschaft vor Schafflund/Waldeck und einer zweiten Stadumer Crew. Bei den Jugendlichen gewannen die Schafflunder vor Föhr und Stadum. Danach wurde gegrillt, und am Lagerfeuer noch lange geschnackt.

Am nächsten Tag zeigten die Teilnehmer beim DLRG-spezifischen Einzel- Schwimmwettkampf beim Hindernisschwimmen, wie auch beim Retten und Flossenschwimmen ihr Können. Alle Teilnehmer erhielten für ihre zumeist sehr ansprechenden Leistungen Medaillen. Der „Stadumer Dreikampf“ erfreut sich seit Jahren schon steigender Beliebtheit bei Jugendlichen und Erwachsenen. Dabei müssen die Teilnehmer, analog zum Triathlon, je nach Alter unterschiedliche Strecken schwimmen und laufen, sowie von zehn Schuss möglichst viele Treffer ins Ziel bringen. 23 Einzelkämpfer und zehn Mannschaften hatten ihre Meldungen dazu abgegeben, und wie schon in den Jahren zuvor stießen bei diesem Wettkampf doch so einige der Athleten an ihre körperlichen Grenzen. Schließlich siegten Jess Matthiesen und Sven Christiansen zeitgleich vor Maike Jessen, alle aus Stadum. Die Mannschaftswertung gewann die Föhrer Formation.

Beim abschließenden Mannschafts-Schwimmwettkampf am letzten Veranstaltungstag gab es neben den sportlichen Erfolgen sehr viel Spaß beim Ziehen mit der Rettungsleine und beim Klamotten-und Mattenschwimmen mit anschieben. Für den ausgeschriebenen Gesamtpokal mussten die Teilnehmer diesmal keine sportlichen Leistungen erbringen. Gewertet wurde ausschließlich die Präsentation einer musikalischen Vorführung mit Text, Gesang und Choreographie. Hier gefiel der Vortrag der Föhrer Formation besonders gut, und sie erhielt den Gesamtpokal. Am Ende der turbulenten drei Tage gab es verdientes Lob für das Team der DLRG-Stadum mit seinen Helferinnen und Helfern für die reibungslose, stressarme Veranstaltung, bei der auch der Spaß keinesfalls zu kurz kam.

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