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Konzeptvorstellung der künftigen Gemeinschaftsschule

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Lehrreich war die Sitzung, inhaltsreich und informativ: Die Mitglieder des Ausschusses für Schule, Kultur und Soziales lauschten in der Regionalschule zwei Vorträgen, besichtigten die alten Physikräume und wurden über das pädagogische Konzept der künftigen Gemeinschaftsschule informiert.

Die Koalitionsfraktionen SPD, Grüne und SSW in Kiel haben mit der Änderung des Schulgesetzes das Ende der Regionalschulen eingeläutet. Künftig soll es nur noch Gemeinschaftsschulen geben. Mario Vosgerau stellte den Ausschuss-Mitgliedern das Konzept für die Gemeinschaftsschule Niebüll vor.

Die Schule wird den mittleren und den Abschluss für die Berufsbildungsreife anbieten. Ihre Lernleistungen und entsprechende Fächerwahl sollen den Schülern den Übergang zur gymnasialen Oberstufe am beruflichen Gymnasium sowie den Besuch eines allgemeinbildenden Gymnasiums ermöglichen. Für diese Schüler werden ab der Jahrgangsstufe 9 spezielle Vorbereitungskurse ins Auge gefasst.

Mit der Jahrgangsstufe 5/6 beginnt die, wie es im Konzept heißt, „Lern- und Lebensgemeinschaft, in der jede Schülerin und jeder Schüler mit seinen individuellen Begabungen und Fähigkeiten wertgeschätzt und bestmöglich gefördert und gefordert wird“. Neben der Vermittlung von Grund-und Fachwissen wird ein Schwerpunkt auch auf dem sozialen Lernen liegen. „Unsere Schüler begegnen einander mit Freundlichkeit, Achtung und Wertschätzung“, heißt es dazu im Konzept.

In den ersten Wochen ist eine umfangreiche Lernstandsdiagnostik vorgesehen. Vosgerau: „Jeder Schüler wird getestet, um zu sehen, welche einen besonderen Bedarf haben und entsprechend gefördert werden müssen.“ Praktika, Berufsorientierung, Methodentraining und Projektarbeit sind nur einige der Stichworte in dem Konzept, das die Schule umsetzen und vorab den Eltern vorstellen will.

Nach dem Um- und Erweiterungsbau ist die Noch-Regionalschule auch für künftige Aufgaben gut gerüstet. Der Bereich, in dem noch Verbesserungsbedarf besteht, wurde den Ausschuss-Mitgliedern von Schulleiter Hans-Ferdinand Sönnichsen vor Augen geführt. Er zeigte ihnen die alten Physikräume. Der „Werkhallen-Charme“, wie er es nannte, blieb auch den Ausschuss-Mitgliedern nicht verborgen. Im Haushalt 2014, so der Hinweis vom Ausschuss-Vorsitzenden Bernd Neumann, sind Mittel für die Erneuerung vorgesehen.

Weitere Informationen gab es für die Teilnehmer der Sitzung von Diakonin Susanne Kunsmann und Klaudia Meyer. Susanne Kunsmann informierte über das evangelischen Kinder- und Jugendbüro und Klaudia Meyer über das Projekt „Sozialraumorientierung in der Eingliederungshilfe für erwachsene Menschen mit Behinderung“.

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erstellt am 15.Jan.2014 | 16:05 Uhr

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