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Pläne für Flugplatzgelände : Kompromissvorschlag für die Flugplatzflächen

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die Gemeinde Leck wünscht sich auf de Flugplatzgeländes einen Gewerbepark. Doch das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume möchte große Flächen unter Naturschutz stellen. Eine Einigung könnte schwer werden.

Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen, doch immer klarer wird, dass eine Einigung nicht leicht fallen wird. Die Gemeinde Leck plant weiterhin, größere Flächen des ehemaligen Flugplatzgeländes als Gewerbepark zu nutzen und damit 1000 Arbeitsplätze zu schaffen.

Erst Ende Januar stellte Lecks stellvertretender Bürgermeister Ingo Scholz zusammen mit Klixbülls Bürgermeister Werner Schweizer sowie dem Lecker Ausschussvorsitzenden Roland Mader dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume ein vierstufiges Nutzungskonzept vor. Auf dieses reagierte das Ministerium nun – jedoch nicht, wie erhofft. „Sagen wir es mal so, die Vorstellung des Ministeriums und unsere Vorstellungen liegen `ein bisschen´ auseinander“, formuliert es Scholz. „Aber das Ganze ist ein dynamischer Prozess und entwickelt sich noch weiter“, so der stellvertretende Bürgermeister.

Nach der Außerdienststellung der Flugabwehrraketengruppe 25 werden nur noch 25 Hektar der Gesamtfläche militärisch genutzt. Leck will von dem Areal künftig wirtschaftlich profitieren. Für Bestürzung sorgten daher die Pläne aus Kiel, das Gebiet unter Naturschutz zu stellen.

Laut Konversionsmanager Bernd Franke von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft wird eine Nachnutzung der ehemaligen Bundeswehrflächen voraussichtlich nur eingeschränkt möglich sein. So sei ein Kompromissvorschlag entstanden, der nun zur Debatte steht. Noch immer seien Teilflächen für eine gewerbliche Großraum-Nutzung vorgesehen.

Auch Landrat Dieter Harrsen äußerte sich bereits zu Lecks ambitionierten Plänen. Es werde gelingen, aus dem Flugplatz zum Teil Gewebegebiet zu machen. In welchem Ausmaß aber, dies müsse noch verhandelt werden, hieß es gestern aus Husum.

 

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erstellt am 25.Feb.2014 | 19:05 Uhr

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