Komprimiertes Gospelprojekt begeistert Akteure und Zuhörer

Probe im  Pastorat mit Chor- und Projektleiter Mirco March.
Probe im Pastorat mit Chor- und Projektleiter Mirco March.

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12. November 2013, 00:34 Uhr

„Gospel to go“ war ein auf drei Tage verteiltes Gospelprojekt überschrieben, das auf Einladung des Chorleiters Mirko March im Pastorat sowie in der St. Petri-Kirche in Ladelund gestaltet wurde. 32 Sängerinnen und Sänger zuzüglich dreier Begleitinstrumentalisten nahmen daran mit spürbarer Begeisterung teil. Die meisten Vokalisten kamen aus Ladelund und Umgebung. Sie wurden ergänzt durch Mitglieder des Gospelchores Braderup/Klixbüll sowie des ehemaligen Gospelchores Bredstedt.

Ein Teil der einstudierten Gospels und Titel aus dem Bereich der Popmusik wurde a cappella gesungen, die meisten jedoch begleitet vom E-Bassisten Rainer Klosinsky aus Bredstedt, Maren Hansen (Reußenköge), die auf ihrem Cajon den Rhythmus unterstützte, und Mirco March. Letzterer leitete vom E-Klavier aus den Chor mit viel Temperament und begleitete die von der Gemeinde gesungenen Lieder auf der Paschen-Orgel des Gotteshauses.

Das Thema des Lehrgangs spielt an auf den Konsum von „Coffee to go“ (entgegennehmen und raus).Der Kürze der Zeit wegen wurde außergewöhnlich intensiv geprobt und an den Sätzen sorgsam gefeilt, was sich im gut besuchten, konzertanten Gottesdienst am Vormittag des letzten Tages auszahlte.

Die ausgewählten Chorbeiträge fügten sich inhaltlich gut in die Feierstunde ein, die Pastor Hans-Joachim Stuck in seiner Predigt unter das Thema „Beten“ stellte und seine Gedanken hierzu aus dem „Gleichnis von der bittenden (betenden) Witwe“ herleitete. Aus dem Beten erwachse die Hoffnung, in einer Welt des Friedens leben zu können. Der Chor wartete mit einigen sehr getragenen, hauptsächlich jedoch mit viel Fröhlichkeit ausstrahlenden Gospels und Songs auf.

Nach Worten des Dankes an alle Mitwirkenden des Gottesdienstes, gesprochen von Pastor Stuck, stellte sich die Frage: „Wie geht es weiter?“ Festzustehen scheint, dass der spontan zusammengefundene Chor in dieser Form voraussichtlich wohl nicht mehr zusammenkommen wird. „Ich habe aber bereits Ideen für neue interessante Projekte im Kopf,“ ließ sich Mirko March vernehmen.

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