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Nordfriesland Tageblatt

17. August 2017 | 03:36 Uhr

Kommunikatives Kochvergnügen

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Der lukullischen Kreativität waren keine Grenzen gesetzt: Beim ersten deutsch-dänischen Kochduell in Neukirchen und Wimmersbüll trafen Schüler der heimischen Grund- und Regionalschule Südtondern sowie der Tönder-Overbygningsskole auf einander. Dabei ging es keinesfalls um eine Konkurrenz zwischen deutschen und dänischen Kindern, sondern man trat in bunt gemischten Vierer-Gruppen gegeneinander an.

Die Idee dazu hatte die beauftragte Fachlehrerin für deutsch-dänische Zusammenarbeit an der Grund- und Regionalschule, Astrid Krüger, unterstützt in Wimmersbüll von ihrem Kollegen Sven Schütz. Einige Schüler hatten sich schon im Januar bei einem zweitägigen Rap-Seminar in Tondern kennengelernt. Zum Gegenbesuch in Neukirchen und Wimmersbüll kamen nun 20 von ihnen zusammen mit den Lehrerinnen Lene Fobian und Lone Sörensen mit dem Fahrrad zu beiden Schulen.

Ziel dieses Kochduells sollte es in erster Linie sein, untereinander zu kommunizieren, auf Deutsch, Dänisch oder auch Englisch. Wichtig war auch der Spaß-Faktor. Allen Gruppen waren die gleichen Zutaten bereitgestellt, wie Hähnchen-Filet, Nudeln, Reis, Eier sowie Gemüse und Obst. Jede Gruppe hatte dazu noch zwei Joker, um aus einem Sonder-Pool andere Zutaten zu tauschen. Aber auch unter den Gruppen selbst konnten die Lebensmittel getauscht werden.


Selbst der Abwasch funktionierte in Gemeinschaft wunderbar


Hieraus sollten sie selbst ein Gericht, eventuell auch mit Vor- oder Nachspeise herstellen. Sie bekamen kein Rezept ausgehändigt, sondern mussten kreativ werden. Das förderte das Reden miteinander, um sich abzusprechen. Zur Hilfe lagen zwar diverse Kochbücher in beiden Sprachen bereit, die aber kaum genutzt wurden. Da waren schon eher mal das Handy oder Smart-Phone gefragt. Alle waren mit sehr viel Spaß, Engagement und Begeisterung bei der Sache. Selbst das Aufräumen und Abwaschen funktionierte in der Gemeinschaft wunderbar. Am Ende wurden von einer Jury nicht nur Geschmack bewertet, sondern auch Hygiene, Teamarbeit, Schnelligkeit, Umsichtigkeit und natürlich Kommunikation untereinander. Bevor die dänischen Gäste wieder nach Hause radelten, zeigten ihnen ihre deutschen Kollegen noch die Schulräumlichkeiten, und man freut sich schon auf das nächste gemeinsame Treffen – dann wahrscheinlich wieder in Tondern.

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von
erstellt am 09.Mai.2014 | 18:57 Uhr

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