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Nordfriesland Tageblatt

21. Oktober 2017 | 00:28 Uhr

Kommune steht finanziell gut da

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Haushaltsberatung in Galmsbüll: Koogsgemeinde plant für das nächste Jahr eine Reihe von Investitionen

von
erstellt am 14.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Die Koogsgemeinde Galmsbüll geht mit einem ausgeglichenen Haushalt in das nächste Jahr und verfügt außerdem über eine stattliche Liquidität. Das geht aus dem Haushaltsplan hervor, dem die Gemeindevertretung bei ihrem Treffen unter dem Vorsitz von Bürgermeister Norbert Rühmann zustimmte.

Schwerpunkte bei den Ausgaben liegen in Schulkosten von 127 300 Euro, für die Kindergärten von 46 000 und für die Straßenunterhaltung von 110 000 Euro. Der Bau eines Radweges (225 000), Flurbereinigung (200 000), ein Fußweg an der Kirche (55 000) und die Umrüstung auf LED-Leuchten (20 000 Euro) sind an Investitionen vorgesehen. In die Gemeindekasse fließen 986 800 Euro an Realsteuern und 172 300 Euro Einkommensteueranteil. Nicht unerheblich erscheinen die an Kreis, Amt und Land zu zahlenden Umlagen vom rund einer Millionen Euro. Abzüglich der noch nicht berücksichtigten Verpflichtungen kann sich die Gemeinde Ende 2014 auf liquide Mittel von etwa zwei Millionen Euro stützen – und steht finanziell gut da.

Der Hausnummernsalat auf der Kreisstraße K 107 (Gotteskoogdeich) hat bald ein Ende. Die Gemeindevertretung beschloss eine Durchnummerierung in West-Ost-Richtung auf dem Gotteskoogdeich, beginnend mit der Nummer 1 am Wrewelsbüllweg bis Osterhof (Nr. 31). In Emmelsbüll-Horsbüll (zum Beispiel Kleinkoogsdeich) und der Deichstraße (Niebüll) ändert sich nichts. „Ein Gefühl wie Weihnachten“, meint Anwohner Heiko Jessen zu dem Hausnummernbeschluss. Er konnte seine 28 für den Ulmenhof behalten.

In der Einwohnerfragestunde wurde mitgeteilt, dass die Straße „Am Schulplatz“ wegen fehlender baulicher Voraussetzungen nicht zur Spielstraße erklärt werden kann. Angeregt wurde die Aufstellung eines Geschwindigkeits-Messgeräts. Auf dem Spielplatz wurden dank einer Spende des Bürgerwindparks Spielgeräte erneuert, berichtete Carola Körner (Ausschuss Schule, Kultur, Sport). Der Neujahrsempfang findet am 15. Januar statt, ein „Silvestertreffen“ am 31. Dezember – beides im Landjugendheim.

Bürgermeister Norbert Rühmann berichtete, dass vorerst keine E-Ladestation für Fahrräder vorgesehen ist.

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