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Klixbüll will sein Freibad attraktiver machen

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Bürgermeister stellt auf der Gemeindevertretersitzung neues Werbeschild für Freibad vor / Längere Öffnungszeiten sollen in dieser Saison mehr Gäste locken

von
erstellt am 30.Mai.2014 | 11:07 Uhr

Zum Auftakt der jüngsten, im Gerätehaus der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr durchgeführten Sitzung der Gemeindevertretung Klixbüll warteten die Ausschussvorsitzenden mit ihren Berichten auf. Für den Bau-, Wege, Energie- und Umweltausschuss gab Sven Gehlsen bekannt, die Mängel an der Blitzschutzanlage auf dem Kindergarten und dem Schulgebäude seien behoben worden. Die Online-Überwachung der Photovoltaikanlagen auf der Schule, dem Kindergarten und der Turnhalle stehe zurzeit nicht nicht zur Verfügung. Möglicherweise hänge dies mit dem Ausfall der IT-Struktur im Kindergarten zusammen. Für diese sei die IT-Abteilung des Kirchenkreises Nordfriesland zuständig. Für die energetische Sanierung der Schule liege der Zuwendungsbescheid vor. Er belaufe sich auf 90 Prozent der förderfähigen Kosten bis maximal 108 360 Euro.

Die Anlieger der Straßenausfahrten an der Bundesstraße 199 habe man auf ihre Pflicht und die dringende Notwendigkeit angesprochen, die Sichtdreiecke freizuschneiden. Einige von ihnen seien der Aufforderung aber nicht zufriedenstellend nachgekommen. Deshalb wolle man nunmehr das Ordnungsamt bitten, sich um die Angelegenheit zu kümmern.

Als Sprecher des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport teilte Dirk Christiansen mit, das beheizte Schwimmbad Klixbüll habe die Badesaison am 17. Mai eröffnet. Gemeindevertreter Andreas Koop hatte eins von drei großformatigen Werbeplakaten zur Begutachtung mitgebracht. Zwei von ihnen sollen an den Ortseingängen an der Bundesstraße 199 aufgestellt, ein drittes am Raiffeisenturm angebracht werden. Die Schwimmsaison, so Christiansen, sei sehr gut angelaufen. Inhabern von Jahreskarten, die zusätzlich einen Schlüssel erworben haben, um in den Morgenstunden baden zu können, soll gestattet werden, ihn auch in der Zeit von 14 bis 15 Uhr zu benutzen. Zudem soll versuchsweise ein Schwimmen von 20 bis 21 Uhr gestattet werden, solange sich die Anwohner des Freibades nicht beschweren. Angeregt wurde, in den Sommerferien wieder einen Schwimmkursus anzubieten.

Für den „Dörps-Campus“, so hieß es, sei eine mündliche Zusage für eine 55-prozentige Förderung der Nettokosten eingegangen. Was die Schulsozialarbeit betreffe, so liege ein Beschluss vor, diese bis zu den Sommerferien fortsetzen zu wollen. Bürgermeister Werner Schweizer gab in seinem eigenen Bericht bekannt: „Die Gemeinde hält sich in allen Bereichen an die Mindestlohnregelung.“ Die Werbeaktion für das Baugebiet „Broder-Christiansen-Weg“ sei erfolgreich verlaufen. Der Verkauf eines Grundstücks zeichne sich ab. Das Konzept der „Offenen Ganztagsschule“ sei genehmigt worden. Im Rahmen des Seminars „Bürgernetzwerk“ sei festgestellt worden: „Die Gemeinde Klixbüll steht hinsichtlich der Lebensqualität ihrer Einwohner sehr gut da.“

Aufgrund des Ausscheidens von Susanne Nielsen aus der Gemeindevertretung war zugleich ein Sitz im Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss vakant geworden. Man einigte sich darauf, zunächst einmal Andreas Koop als Nachfolger einzusetzen. Dieser nahm den Posten unter dem Vorbehalt an, dass nach einer wählbaren Person gesucht werde, die bereit sei, ihn abzulösen. Die Berufung des Hauke Harder zum Gemeindevertreter hatte zur Folge, dass dieser dadurch seinen Sitz als bürgerliches Mitglied im Bau-, Wege-, Energie- und Umweltausschuss verlor. Die Gemeindevertretung einigten sich darauf, Hauke Harder solle auch als Gemeindevertreter weiterhin dem Ausschuss als stellvertretender Vorsitzender angehören. Eine Beratung über die 2. Nachtragssatzung zur Straßenausbaubeitragssatzung führte zum einstimmigen Beschluss, sie zu akzeptieren. Die Satzung setzt die zwischenzeitlich geänderten gesetzlichen Vorgaben um und sorgt somit für größere Rechtssicherheit. Insbesondere passt sie sich individuell an die örtlichen Begebenheiten an. Je nach Verkehrsbedeutung, die im Einzelfall festzustellen ist, werden 30 bis 75 Prozent der aufgewendeten Kosten auf die Anlieger umgelegt. Die Einstufung der Ausbaubeiträge erfolgt über das Amt Südtondern.

Mitgeteilt wurde, ein Gespräch mit dem Landrat habe ergeben, Geschwindigkeitsmessungen seien für Gemeinden nicht zulässig, sondern den Kreisen oder Ämtern vorbehalten.

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