Haushalt : Klixbüll plant unvorhergesehene Ausgaben ein

Der Ergebnisplan schließt mit einem Jahresüberschuss.
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Der Ergebnisplan schließt mit einem Jahresüberschuss.

Im Gemeinde-Haushalt 2018 sind 490 000 Euro für die Sanierung des Schwimmbads mit Abstand der größte Posten.

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29. Januar 2018, 10:42 Uhr

Klixbüll | Ein Jahresüberschuss von 33 700 Euro – damit schließt der Ergebnisplan der Gemeinde Klixbüll für das Haushaltsjahr 2018. Dabei stehen Gesamterträge von 2 256 500 Euro Gesamtaufwendungen von 2 222 800 Euro gegenüber.

Für Investitionen stellt die Gemeinde 668 300 Euro bereit. Die größten geplanten Investitionen sind dabei 490 000 Euro für die Schwimmbadsanierung und 50 000 Euro für die energetische Sanierung des Feuerwehrgerätehauses. Eine Kreditaufnahme in Höhe von 145 000 Euro ist vorgesehen.

In der Vorberatung des Haushalts 2018 hatte der Finanzausschuss vorgeschlagen, die Hebesätze der Grundsteuer A und B zu senken. Die Gemeindevertretung einigte sich allerdings darauf, die Realsteuersätze unverändert bei 310 Prozent für die Grundsteuer A und B zu belassen, da bezüglich der Sanierung des Schwimmbads wahrscheinlich unvorhersehbare Kosten auf die Gemeinde zukommen. Eine eventuelle Senkung der Grundsteuer A und B soll bei den Haushaltsberatungen 2019 erneut Thema werden. Auch der Hebesatz für die Gewerbesteuer bleibt bei 380 Prozent.

Größere Abweichungen in den gegenüber dem Vorjahr ergeben sich für die Grundschule Klixbüll, hier fallen 39 700 Euro Mehrausgaben an, insbesondere für Renovierungsarbeiten, eine Dachreparatur und eine Heizung für den Geräteraum der Turnhalle. Für die OGS schlagen 5300 Euro weniger Ausgaben zu Buche, für Schulkosten der Kinder der Gemeinschaftsschulen entstehen 14 300 Euro Mehrausgaben, für die Jugendarbeit sind zusätzliche 2000 Euro für Ferienbetreuung eingeplant. Für Kitas fallen 5900 Euro Mehrausgaben an, insbesondere für die Herrichtung des Parkplatzes. Beim Posten Abfallwirtschaft entstehen 5000 Euro Mehrausgaben für die Umgestaltung des Buschplatzes. 13 900 Euro weniger Ausgaben fallen für Gemeindestraßen und für die Straßenbeleuchtung (Umstellung auf LED) 2100 Euro weniger an.

Die Gemeinde rechnet mit einem Plus von 75 200 Euro bei den Gewerbesteuereinnahmen (insgesamt 756 200 Euro), der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer steigt um 25 600 Euro auf 333 300 Euro und der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer um 11 100 Euro auf 25 500 Euro. Schlüsselzuweisungen werden aufgrund der hohen Finanzkraft nächstes Jahr nicht gezahlt. Die Gewerbesteuerumlage wird um 12 500 Euro auf 136 200 Euro, die Kreisumlage um 136 200 Euro auf 502 100 Euro und die Amtsumlage um 80 200 Euro auf 213 200 Euro steigen.




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