Klixbüll hat die etwas andere Grundschule

shz.de von
28. September 2014, 12:59 Uhr

„Jährlich eine Veranstaltung wie diese soll bei uns zu einer Tradition werden“, verkündete Schulleiterin Edeltraud Dahmani beim „Tag der offenen Tür“der Grundschule. Bürgermeister Werner Schweizer hörte das mit Freude. „Jedermann weiß ja: Ein System funktioniert nur, wenn viele Menschen sich daran beteiligen und für einen Erfolg engagieren“, erklärte er in einem Grußwort. Ihn selbst beschäftige besonders die Frage, weshalb so viele Eltern aus anderen Gemeinden sich für die GS Klixbüll interessieren. Immerhin kämen zur Zeit mehr als die Hälfte aller in Klixbüll betreuten Schulkinder aus den umliegenden Dörfern. Die Antworten auf diese Frage konnten im Verlaufe des Tages durch Gespräche mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und Mitgliedern des Lehrerkollegiums gefunden werden, die sich dafür als „Experten“ zur Verfügung gestellt hatten. Am meisten erfreute ihn nach eigenem Bekunden die Aussage eines Gastes: „Hier werden die Kinder in ihrer Lerngeschwindigkeit nicht ausgebremst.“

Zunächst eröffneten die Mädchen und Jungen das Unterhaltungsprogramm mit einem gemeinsam gesungenen Lied, es folgte das Theaterstück „Klixbüll sucht den Superstar“, das die Theatergruppe der Schule Ende des vergangenen Schuljahres unter der Leitung von Peter Ostmann entwickelt und einstudiert hatte. Hier traten die „Honigkuchenstars“ gegen die betrügerischen „Vampire“ an, deren Täuschungsmanöver am Ende auffliegen. In die Handlung einbezogen waren Zwerge, zwei Computerfreaks, ein Honigsammler samt Hund im Schlepptau, ein Gruppe von Engeln auf Wolke Nr. 7, ein Clown und weitere Rollenträger.

An die Aufführung schloss sich eine geführte Expedition in den Schulwald sowie in den Freilichtklassenraum mit Insektenhotel und schuleigenen Tieren an. Im Schulgebäude bestand die Möglichkeit, sich in den Fach- und Übungsräumen umzusehen, sich mit der gut angelaufenen „Offenen Ganztagsschule“ zu befassen oder im „Grundschul-Café“ verwöhnen zu lassen.

zur Startseite

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert