zur Navigation springen

Große Kirchengemeinde : Klixbüll feiert gelungene Kirchenfusion

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Festgottesdienst in der St. Nikolauskirche / Probst des Kirchenkreises lobte Verbindung der Kirchengemeinden Braderup und Klixbüll

Der erste Gottesdienst in der Klixbüller St. Nikolauskirche nach der am 1. Oktober rechtlich wirksam gewordenen Zusammenlegung der bis dahin selbstständigen evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Braderup und Klixbüll stand ganz im Zeichen des Dankes für eine gute Ernte im realen wie auch im übertragenen Sinne. Vor allem aber dankten die Teilnehmer für die harmonisch verlaufene – von Pastor Albrecht als „historisches Ereignis“ gewertete – Zusammenlegung beider Kirchengemeinden, die gelungen war, ohne Gewinner und Verlierer entstehen zu lassen. In den Dank einbezogen war auch der termingerecht vollendete neue Innenanstrich des Gotteshauses nach gründlicher Renovierung des Gebäudes (wir berichteten). Gestaltet wurde die von Einwohnern der Dörfer Bosbüll, Braderup, Holm, Klixbüll und Uphusum sehr gut besuchte Feierstunde von Pastor Jens-Uwe Albrecht als Prediger und mitreißend Gitarre spielender Dirigent des Braderuper Gospelchores, der Organistin Käte Jürgensen sowie vom Propst des Kirchenkreises Nordfriesland, Dr. Kay-Ulrich Bronk.

Als symbolischer Akt der Bekundung der Zusammengehörigkeit sollte verstanden werden, dass die von Angehörigen der Kirchengemeinde Braderup gefertigte Erntekrone von je einer Abordnung des Pfadfinderstammes „Braderuper Luchse“ und des Kirchengemeinderates Braderup-Klixbüll feierlich an die Decke der Klixbüller Kirche gehängt wurde. Danach stimmten die Versammelten das traditionelle Erntedanklied „Wir pflügen und wir streuen“ an, dem später noch weitere gemeinsam gesungene Dankchoräle folgten. Als konzertante Ergänzung steuerte der Gospelchor einige fröhliche Lieder und temperamentvolle Gospels zum Programm bei, von denen ihm „Eines Tages“ und die Erinnerung an Moses („There was a man“) besonders eindrucksvoll gelang.

Angela Andersen (Klixbüll) und Waltraud Matthiesen (Braderup) verlasen die ereignisreiche Geschichte des Zusammenwachsens der inzwischen vereinigten Kirchengemeinden Klixbüll und Braderup zwischen 1950, dem Jahr des Eintritts des Pastors H.-A. Marxen in den Ruhestand, und der Beauftragung des Pastors J. Görtzen, beide Gemeinden zu verwalten, bis zum 1. Oktober 2015, dem Tag der offiziellen Fusion der beiden Kirchengemeinden Braderup und Klixbüll. Auf Vorschlag von Propst Dr. Bronk reagierten die Versammelten auf das Gehörte mit dem gemeinsam gesungenen: „Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen!“ Sodann lobte der Chef des Kirchenkreises Nordfriesland die für die Gemeindezusammenlegung Verantwortlichen: „Es war ein weiter Weg, aber was lange währt, wird endlich gut. Die Mühen habt ihr auf euch genommen, die Hürden übersprungen. Die Auseinandersetzungen habt ihr gemeistert und zu einem glücklichen Ende geführt.“

Nach dem in Klixbüll seit Jahrzehnten üblichen Rundgang um den Altar mit Einsammlung von Spenden wurden alle Gottesdienstbesucher eingeladen, sich anschließend im Braderuper Pastorat zu einem Beisammensein mit Anhörung einiger Grußworte einzufinden.

Im Namen aller von der Zusammenlegung der Kirchengemeinden Braderup und Klixbüll betroffenen politischen Gemeinden überbrachte Bürgermeister Werner Schweizer (Klixbüll) die Grüße und guten Wünsche.

zur Startseite

von
erstellt am 07.Okt.2015 | 05:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen