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Nordfriesland Tageblatt

17. Dezember 2017 | 21:17 Uhr

Stedesand : Kleiner Überschuss im Etat

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die Gemeinde will in diesem Jahr in einen Anbau investieren. Außerdem sollen Geräte für den Kinderspielplatz angeschafft werden.

von
erstellt am 03.Jan.2014 | 09:30 Uhr

Die Gemeinde geht mit einem ausgeglichenen Haushalt in das nächste Jahr. Das ergab die Beratung des Etats 2014 in der Sitzung der Gemeindevertretung unter Leitung von Bürgermeister Stephan Koth. Die Erträge in Höhe von 1 093 400 Euro und Aufwendungen von 1 085 000 Euro lassen einen Überschuss von 8 400 Euro erwarten.

Ausgabenschwerpunkte 2014 sind unter anderem Schulkosten von 133 000, Kosten für den Kindergarten von 98 500 und für den Bauhof von 54 900 Euro. Außerdem sind Umlagen zu berücksichtigen: für den Kreis 277 200, das Amt 117 200 und die Gewerbesteuer 52 300 Euro. Diese Ausgaben werden finanziert durch Einnahmen aus den Realsteuern von 356 300 und den Anteil an der Einkommensteuer von 226 000 Euro.

An Investitionen sind unter anderem vorgesehen ein Lagerraum-Anbau für den Bauhof und den TSV (für je 50 000 Euro), ferner Geräte für den Kinderspielplatz und den Feuerwehr-Digitalfunk (zusammen 18 000 Euro).

Aus den Ausschüssen wurde berichtet, dass die Arbeiten am örtlichen Breitbandnetz zügig vorangehen und mit den ersten Anschlüssen im kommenden Sommer gerechnet wird. Bürgermeister Koth teilte mit, dass der Schornstein am Gemeindehaus saniert werden muss. Zur Verbesserung der Stromversorgung ist die Verlegung eines Mittelspannungskabels am Klinkerweg vorgesehen. Die VR-Bank-Stiftung spendete der Stedesander Krippe 600 Euro. Entlang der Dorfstraße zwischen Grünem und Neuen Weg plant Drei Harden die Verlegung einer neuen Wasserleitung. Im Rahmen der Bauarbeiten soll die Leitung für die Straßenbeleuchtung mitverlegt werden. Das Aufstellen eines kommerziellen Kleidungssammelbehälters am Kindergarten wird die Gemeinde nicht genehmigen. Im Kindergarten wurden die Wochenarbeitszeiten des Personals neuen Gegebenheiten angepasst. Außerdem soll die im Frühjahr vakant werdende Stelle der Kindergartenleiterin ausgeschrieben werden.

Mit einer einstimmig verabschiedeten Resolution wendet sich die Gemeindevertretung gegen das Fracking. „Für den Klimaschutz brauchen wir die Energiewende – kein Fracking“, heißt es in dem an die Adresse der Landesregierung gerichteten Text.

In einem weiteren Punkt wurde ein Antrag des Dänischen Schulvereins auf Bezuschussung der Kinder-Nachmittags-Betreuung abgelehnt. Der Plan, auf dem Dach des Kindergartens eine Photovoltaikanlage zu installieren, wurde zurückgestellt und soll erst nach Klärung von Detailfragen erneut auf den Tisch.

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