Klein, aber fein: Wohnen und Arbeiten in einem Ort

Eine elegante Villa im Toscana-Stil haben sich  Hanne und Christian Brodersen in Fahretoft als Ruhesitz gebaut.
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Eine elegante Villa im Toscana-Stil haben sich Hanne und Christian Brodersen in Fahretoft als Ruhesitz gebaut.

D ie Gemeinde Risum-Lindholm bietet sowohl Arbeitsplätze als auch Gewerbeflächen

shz.de von
20. Juni 2014, 11:55 Uhr

Für Finn Martensen stand früh fest, dass er in seinem Heimatdorf Risum-Lindholm bauen möchte, so dass er sich rechtzeitig einen der begehrten Bauplätze im Meelenwai sicherte. Ein Doppelhaus im Bungalow-Stil wurde darauf errichtet: eine Seite für den gelernten Handwerker, Ehefrau Janina und Sohn Bo Jonne und die andere Hälfte zur Vermietung. Das Haus sollte klein, aber fein werden, also nicht nur den neusten Anforderungen entsprechen, sondern auch hübsch aussehen. „Ich denke, das ist uns ganz gut gelungen“, sagt Finn Martensen.

„Ich konnte viele Arbeiten selber ausführen, was natürlich ein Vorteil ist“, berichtet der Mitinhaber einer im Ort ansässigen Zimmerei. „Für alle Arbeiten, die ich nicht selber machen konnte, habe ich vorrangig Firmen aus dem Ort beauftragt. Wenn man selber einen Betrieb hier hat, finde ich das wichtig und richtig, dass man erst einmal die Firmen vor Ort fragt.“ Der Holzrahmenbau war schnell errichtet, im Juni 2013 war Baubeginn und schon im Dezember des selben Jahres konnte die junge Familie einziehen.

Die 90 Quadratmeter der selbst bewohnten Doppelhaushälfte sind mit Fliesen in Holzoptik pflegeleicht ausgestattet. Die offene Küche integriert sich harmonisch in den Wohn- und Essbereich des Hauses, von dem aus zwei große Glastüren auf die Terrasse führen. „Die Lage ist für eine junge Familie natürlich perfekt, es sind ungefähr sechs weitere kleine Kinder hier und wir haben eine tolle Nachbarschaft“, berichtet Finn Martensen. Es gibt beispielsweise einen Sparclub, in dem die Nachbarn jeden Monat etwas Geld zurücklegen, um davon gemeinsame Feste zu finanzieren.

Die gute Infrastruktur, das rege Vereinsleben und vor allem auch die Tatsache, dass es im Ort drei Schulen und drei Kindergärten gibt, waren weitere Kriterien, die neben dem kurzen Arbeitsweg und der guten Nachbarschaft für einen Bauplatz in Risum-Lindholm sprachen.

Der B-Plan lässt Bauherren allen erdenklichen Spielraum, lediglich zwei Vorgaben wurden von der Gemeinde gemacht: Es musste ein Anschluss an die Fernwärmeversorgung im Ort erfolgen und ein Anschluss an das Breitbandnetz. „Das stand von vornherein fest und es war für uns auch kein Problem – im Gegenteil, das schnelle Internet ist super“, sagt Finn Martensen.

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