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Klassentreffen nach 50 Jahren: Lecker Schüler staunen über Wandel in der Region

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

23 Ehemalige des „Aufbauzuges an der Volksschule Leck“ trafen sich zum Klassentreffen / Großteil der Ex-Schüler wohnt weiterhin im Norden

von
erstellt am 18.Jun.2015 | 16:00 Uhr

Wiedersehen nach gemeinsamer Schulzeit: 23 ehemalige Schüler der einstigen Realschule Leck trafen sich jetzt zu einem Klassentreffen nach 50 Jahren ihrer Schulentlassung. Damals hieß die Schule „Aufbauzug an der Volksschule Leck“. Harald Fehring hatte gemeinsam mit den Mitstreiterinnen Anne Pommerin und Theresia Ohlsen 40 Ehemalige angeschrieben und sie zu diesem Treffen eingeladen. Auch vor einigen Jahren gab es bereits Treffen, so war es fast kein Problem, alle ehemaligen Mitschüler zu erreichen.

Bei der Begrüßung im Café „Beste Stuv“ in Leck trafen sich einige tatsächlich zum ersten Mal wieder nach der Schulentlassung. Bei Kaffee und Kuchen wurden viele Gespräche geführt und man unterhielt sich interessiert über den jeweiligen Werdegang seit der Schulentlassung. Nach zwei Stunden wartete ein Bus auf die Gäste und Harald Fehring erklärte bei einer Rundfahrt durch die umliegenden Dörfer, aus denen die Schüler einst nach Leck fahren mussten, was sich in den Gemeinden seither verändert hat. Nicht nur die vielen Windräder haben das Bild gewandelt, auch die Folgen der Bundeswehrreform und die neuen Gewerbegebiete wurden bestaunt.

Ein Gruppenfoto vor der Schule an der Linde durfte natürlich nicht fehlen. Der Versuch, herauszufinden, in welchen Klassenräumen man damals gelernt hatte, war doch recht schwierig, da das Gebäude umgebaut worden ist und heute sich dort die Grundschule befindet, allein die Sporthalle war nicht jedem in guter Erinnerung geblieben. Nach der Rundfahrt blieb noch ein wenig Zeit für einen Rundgang durch Leck bevor dann gegen 19 Uhr das Abendprogramm mit einem gemeinsamen Essen im Hotel „Deichgraf“ in Stedesand begann.

Die weiteste Anreise hatte mal wieder Reinhold Toewe aus Wiesbaden, der zu fast jedem Treffen angereist war, gefolgt von der Ärztin Clara Petersen aus Rinteln und Karl-Heinz Petersen aus Schwanewede bei Bremen. So haben sich doch einige nach ihrer Schulzeit in ganz Deutschland in verschiedenen Orten niedergelassen, wie auch in Leipzig, Bonn, Hamburg. Die meisten allerdings sind aber dem „schönsten Bundesland“ treu geblieben. Nachdem es bereits Treffen in Bremen, Lübeck und Raisdorf gegeben hat, wurde jetzt Hamburg als nächster Treffpunkt im Jahr 2017 festgelegt. 



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