zur Navigation springen
Nordfriesland Tageblatt

17. August 2017 | 04:33 Uhr

Klares Votum für ein Kletterhaus

vom

Gemeinde ergänzt Spielplatz nach den Wünschen der jungen Bürger / Pläne für Ausbau der Straße "Am Audeich" einhellig abgesegnet

Sprakebüll | Der Nachwuchs war gefragt und hat entschieden: Sie wünschen sich ein Kletterhaus für den öffentlichen Spielplatz. Den Beschluss dazu fassten 20 Mädchen und Jungen, die die Einladung der Gemeinde zu einem "Kinderparlament", wie es der Bürgermeister in seinem Bericht zur Gemeindevertretersitzung nannte, angenommen hatten. "Genau dieses Gerät hatten wir auch schon ins Auge gefasst," berichtete Karl-Richard Nissen und fügte hinzu, dass das Gerät zwischenzeitlich schon bestellt sei.

Für ein weiteres Anliegen an die Gemeinde nutzten Bürger die Einwohnerfragestunde und regten an, einige Fenster des Feuerwehrgerätehauses mit Fliegengittern auszustatten. Auch wurde mit Nachdruck darum gebeten, in der Hauptstraße Geschwindigkeitsmessungen durchführen zu lassen, weil Verkehrsteilnehmer sich dort häufig nicht an die vorgegebene Begrenzung hielten. Dasselbe gelte für den Bereich "Gaarde".

Zu den Hauptthemen der Sitzung zählte der Ausbau der Straße "Am Audeich". Darüber ist im Vorfeld ausführlich mit den Einwohner gesprochen worden. Jetzt ging es darum, die erforderlichen Beschlüsse zu fassen, um die Baumaßnahme auf den Weg zu bringen. Planerin Anke Hansen legte das Bauprogramm vor. Geplant sei unter anderem, den Gehweg nicht zu asphaltieren sondern mit einer roten Rechteckpflasterung zu versehen. Die Asphaltdecke der Straße solle verstärkt werden. Für eine bessere Ausleuchtung wird eine dritte Straßenlaterne installiert. Die Gemeindevertretung segnete die Planung einstimmig ab.

Der Anregung, einen Kinderbonus für die Baugrundstücke zu gewähren, wurde vorerst nicht gefolgt, weil die Gemeinde bei der Berechnung des Grundstückspreises bereits einen Bonus in Höhe von drei Euro pro Quadratmeter berücksichtigt hat und die vorhandenen Grundstücke den Bedarf bis zum Jahre 2025 abdecken. Zwecks Förderung der Elektromobilität durch die "eEmobile e.G." beschloss die Gemeindevertretung einstimmig, der Gesellschaft - bis auf Widerruf - einen jährlichen Betrag in Höhe von 250 Euro (zirka ein Euro pro Einwohner) zu zahlen.

Weiter berichtete der Bürgermeister, dass das Wärmenetz fertiggestellt worden sei. Die Gräben seien bereits wieder verfüllt. Für die Breitbandversorgung habe man - vorfinanziert durch die Gemeinde - vorsorglich Leerrohre verlegen lassen. Mit der Einspeisung der Wärme sei bis Mitte September zu rechnen. Die Einweihung soll zusammen mit dem Erntefest gefeiert werden.

Die genehmigte Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses sei zum Teil bereits in Eigenleistung in Angriff genommen worden.

zur Startseite

von
erstellt am 08.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen