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Nordfriesland Tageblatt

13. Dezember 2017 | 20:29 Uhr

Gewählt : Klares Votum für den Amtsdirektor

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Der Amtsausschuss Südtondern stimmte der Wiederwahl von Otto Wilke zu. Er ist für weitere sechs Jahre im Amt. In seiner Dankesrede blickte Wilke auf das gemeinsam Erreichte zurück.

von
erstellt am 17.Dez.2013 | 18:33 Uhr

Das eindeutige Votum hat ihn sichtlich bewegt. Einmütig stimmten die Mitglieder die Amtsausschusses Südtondern für die Wiederwahl ihres Amtsdirektors Otto Wilke. Der 58-Jährige, dessen Amtszeit am 17. März 2014 endet, wird somit für weitere sechs Jahre an der Spitze der vor sieben Jahren durch eine Fusion zusammengeführten Amtsverwaltung stehen.

Im Vorfeld war auf eine Ausschreibung verzichtet worden, wie Amtsvorsteher Peter Ewaldsen erklärte. In der Sitzung hob sich auf seine Frage, ob jemand geheime Wahl wünsche, keine Hand. Die nächste Frage des Amtsvorstehers, wer für die Wahl von Otto Wilke sei, wurde dann mit einhelliger Zustimmung beantwortet.

Für den Gewählten gab es Beifall und Glückwünsche sowie Blumen für Ehefrau Ute Wilke. Auch der anwesende Landrat Dieter Harrsen gratulierte. „Ich bin etwas sprachlos, weil das so schnell gegangen ist“, zeigte sich Otto Wilke angesichts der unkomplizierten Wahl überwältigt. In seiner Dankesrede ging er auf die Präambel im Fusionsvertrag ein, mit dem 2006 die vier Ämter Bökingharde, Wiedingharde, Süderlügum und Karrharde mit der Gemeinde Leck und sowie die Stadt Niebüll ihren Zusammenschluss zu einer Verwaltung besiegelten. An die Gründung des Amtes Südtondern hatten die Kommunen die Erwartung geknüpft, mit einer größeren Verwaltung mittelfristig spürbare Einsparpotenziale realisieren zu können. „Wir sind auf einem guten Weg dahin“, stellte Otto Wilke fest. Trotz neuer Aufgaben, die auf das Amt zukamen, wurden Stellen eingespart. In der Präambel ist auch die Rede von der Erkenntnis, „die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam besser bewältigen zu können“. Als Beispiel wurde die vom Gesetzgeber angestrebte Zusammenführung von Schulträgerschaften genannt. Otto Wilke: „Auch das haben wir geschafft.“ Aber es bleibt noch viel zu tun: Mit Hinweis auf den demografischen Wandel machte Otto Wilke deutlich, „dass wir noch kreativer werden müssen in der Schullandschaft“. Angestrebt wurde in der Präambel auch eine bessere Zusammenarbeit der bislang amtsangehörigen Gemeinden, der Gemeinde Leck und der Stadt Niebüll bei Projekten, Planungen und Mittelakquisitionen sowie bei der Aufgabenerledigung. Auch hier sei das eine oder andere bewältigt worden, erklärte Otto Wilke und nannte als Beispiele das Konjunkturprogramm II , die Aktiv-Region und die Zusammenführung zur NF-Tourismus GmbH. Allerdings bei den Chancen, Verwaltungsaufgaben anderer Körperschaften wieder in die Region zurück zu holen, „hoffen wir immer noch“, so Otto Wilke mit Blick auf die beim Kreis angesiedelte Bauaufsicht. Der Zusammenschluss zum großen Amt Südtondern war auch in der Hoffnung beschlossen worden, die Region zu stärken „durch eine Verwaltung, die mit einer Stimme für rund 40 000 Einwohner spricht und dadurch verbesserte Möglichkeiten zur Interessenvertretung außerhalb der Region erhält“. Als Beispiele dafür nannte Otto Wilke unter anderem den Protest gegen das CO2-Endlager und Fracking-Pläne.

Etliche Dinge, wie sie in der Präambel des Fusionsvertrags gestanden haben, seien umgesetzt worden, stellte der Amtsdirektor abschließend fest und fügte hinzu, er sei froh und glücklich, mit seiner Mannschaft weiter an der Entwicklung der Region mitarbeiten zu können.

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