zur Navigation springen

Klanxbüll-Festival: Brit-Pop, Emotionen und starke Bilder

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 14.Okt.2014 | 13:14 Uhr

Ihre Musik klingt, als wären sie gerade von der Bühne des Glastonbury Festivals entführt, in Kisten verstaut und an die Nordsee gespült worden: „Roast Apple“ bringen den Britpop nach Deutschland. Die junge nordfriesische Band gibt am Sonnabend, 1. November, ein Jahresabschlusskonzert im Charlottenhof.

Discoartige Rhythmen à la Two Door Cinema Club, die durch Indie-Gitarrenriffs ergänzt werden und stark an Bands wie Franz Ferdinand oder Oasis erinnern, sind ihre Markenzeichen, doch dabei lassen sie sich nie das gewisse Roast-Apple-Etwas nehmen. „Ihre Musik macht süchtig nach Bewegung und lässt alles andere unwichtig erscheinen“, heißt es in einer Ankündigung.

Bekannt wurden sie deutschlandweit durch das Einziehen in mehrere Endrunden großer Bandwettbewerbe (zum Beispiel SchoolJam) sowie bei Auftritten beim WDR Rockpalast, im NDR oder Sat1. Ihr jüngster Erfolg ist der bundesweite Sieg beim Bandwettbewerb „Talented“ in Hamburg. Im Herbst 2014 gehen sie nun auf eine ausgedehnte Deutschland- und Österreichtour, die sie in die Clubs der größten Städte des Landes bringt. Aber natürlich bleiben die vier Nordfriesen ihrer Heimat treu, geben ein großes Konzert, bevor es im Winter in eine längere Livepause geht, um an ihrem ersten Studioalbum zu arbeiten. Die letzte Chance also, die vier lokalen Helden noch einmal in ihrer Heimat zu bewundern.

Unterstützt werden die Jungs von Roast Apple bei diesem Auftritt von zwei ebenfalls jungen, aufstrebenden, Bands: „Heiss und Eis“ aus Berlin sowie „Stedred“ aus Bayern. Auch „Heiss und Eis“ wissen, wie man live begeistert. Sie zeichnen sich durch einen eigenen Sound und originelle Ideen aus. „Heiss und Eis“ sei „Musik gewordene Sitcom mit den Schwerpunkten Sex und Humor. Jeder Song ist ein Sketch mit starken Bildern – ob im Kopf oder auf der Bühne, ob bei Flashmob-Open-Airs, oder auf kostümierter Guerilla-Promotour durch die U-Bahn“, heißt es in der Ankündigung.

Bei „Stedred“ handelt es sich um eine Popgruppe, die ihre Musik ganz einfach als Rot beschreibt, die Farbe, die für sie all die Gefühle vereint, über die sie Musik machen wollen. Ihre Musik verpasst der Welt einen roten Anstich, mal akustisch nur mit Gitarren und Gesang, mal in voller Besetzung, wo die Melodie mit Schlagzeug-Rhythmik und Beats vom Bass untermalt wird. Ein Stil der emotional ist, der aber trotzdem zum Tanzen bringt.

Karten gibt es bei Niko Nissen in Leck, Niebüll und Westerland, im Infozentrum Klanxbüll sowie direkt im Charlottenhof (04668/92100). Einlass ab 19 Uhr, Beginn ab 20 Uhr (Schülerausweise nicht vergessen).

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen