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Kita-Erweiterung: Container als Übergangslösung

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Auch der Bauhof soll noch vor dem Winter ein Nebengebäude erhalten

Die Straßen in Richtung Holzacker und Enge sind in einem schlechten Zustand. Das monierte ein Einwohner während der jüngsten Gemeindevertretersitzung. Bürgermeister Werner Klingebiel erklärte dazu, dass es sich um eine Kreis-, beziehungsweise um eine Landesstraße handele, auf deren Reparatur die Gemeinde keinen Einfluss habe. Die erneute Kritik über die Gefährlichkeit der Kurve am Kaufmann in der Straße Spierling wird bestätigt. Die hier mehrfach beantragte Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h wurde von der Verkehrsaufsicht stets abgelehnt.

Gegen die vorgesehene Beschlussfassung über die Aufhebung des B-Planes Nr. 20 (Windeignungsflächen) liegt die schriftliche Aufforderung eines Bürgers vor. Hierüber wird zunächst im Bauausschuss beraten und in der nächsten Sitzung entschieden.

Zu einer Erweiterung der Kindertagesstätte empfiehlt der Bau-, Wege- und Umweltausschuss, den Bedarf für die notwendige Unterbringung von Krippenkindern vorerst durch Mietcontainer zu decken. Diese sollen südlich der Schule und Turnhalle aufgestellt werden, um einen möglichen zwischenzeitlichen Anbau an den Kindergarten nicht zu behindern. Die Mietkosten für die Container werden monatlich 1 165 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer betragen. Der Bau-, Wege- und Umweltausschuss empfiehlt auch, dass ein Neubau als Nebengebäude am Bauhof errichtet werden soll, der noch vor dem Winter fertiggestellt werden sollte. Der Sportverein ist bereit, sich an den Kosten zu beteiligen, da der Anbau auch vom Sportverein genutzt werden könnte.

Für die Reparaturarbeiten im Schwimmbad ist eine Arbeitsgruppe gebildet worden, die vor Ort die Mängel feststellen und erforderlich Maßnahmen einleiten soll. Zwei gemäß Paragraf 16e der Gemeindeordnung eingereichte Beschwerden eines Bürgers gegen eine falsche Bezeichnung eines Tagesordnungspunktes und gegen die angebliche Rechtswidrigkeit eines Beschlusses werden zur Kenntnis genommen, jedoch soll keine neue Beschlussfassung erfolgen, beziehungsweise ist nach dem Sachverhalt der Bürgermeister nicht verpflichtet, dem Beschluss zu widersprechen.

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erstellt am 30.Sep.2013 | 00:31 Uhr

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