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Nordfriesland Tageblatt

22. September 2017 | 22:52 Uhr

Kirche erholt sich von Sturmschäden

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Neuer Außenanstrich und Reparatur des Kirchendachs von St. Laurentius / Historisches Kirchenfenster wird restauriert

Die Mitglieder des Fördervereins „Freunde der St. Laurentius-Kirche Karlum“ hielten anlässlich ihrer Generalversammlung im Karlumer Pastorat Rückschau auf das vergangene Jahr, das durch ein breitgefächertes Programm geprägt war.

Als Vorsitzende hieß Dr. Karin Tuxhorn alle Erschienenen willkommen und dankte der ehemaligen Küsterin Karin Nissen für die Herrichtung des Versammlungsraumes und Bereitstellung von Kaffee und Kuchen. Sodann wandte sie sich ihrem umfangreichen Jahresbericht zu, der sich zum einen mit erfolgten Maßnahmen zur Erhaltung und Verschönerung des vom Verein betreuten Gotteshauses, zum anderen mit den dort stattgefundenen kulturellen Aktivitäten befasste. „Ein auf dem Dachboden aufgefundenes Kirchenfenster ist durch Antonius Alex (Neumünster) restauriert worden.“ Es lagere bei ihm „warm und trocken“, bis die Innenrenovierung der Kirche so weit abgeschlossen sein werde, dass es im Vorraum an seinem vorgesehenen Platz angebracht werden könne. Die Messingleuchter befänden sich nach gründlicher Überarbeitung und Politur, die 2 600 Euro gekostet hätten, wieder an ihrem alten Ort. Die Wandlampen seien mit Abstandshaltern so angebracht worden, dass der aus der Wand austretende Salpeter ihren Glanz nicht mehr beeinträchtigen könne.

Neun von den Freunden der St. Laurentius-Kirche Karlum organisierte Veranstaltungen waren durchweg zufriedenstellend besucht und hatten beim Publikum eine positive Resonanz gefunden. Zu diesen zählten ein von Propst Dr. Kay-Ulrich Bronk gestalteter Vortrag zum Thema „Aus der Mitte entspringt ein Fluss“, eine vom „Duo Wagner & Enewaldsen“ zelebrierte Darbietung von „Lyrik und Musik“, ein Bericht von Ina Hoffmann und Stephan Küfner über eine selbst erlebte Weltreise und mehrere eindrucksvolle Konzerte.

Bei letzteren hatte „Rosalie“ mit Liedern über die Liebe, der in Risum-Lindholm ansässige A-Cappella-Chor „Voice Time“ mit sauber interpretierten Pop-Titeln und das Niebüller Saxophon-Quartett „Quintessenz“ mit teils barocken, teils dem Swing-Jazz entnommenen Sätzen ihre Zuhörer begeistert. Letzteres war auch der Gesangs- und Gitarrengruppe „Saitenblick“ mit ihren Beiträgen aus dem Bereich der Sakro-Popmusik gelungen. Der „Tag es offenen Denkmals“ hatte unter dem Thema „Jenseits von Gut und Böse“ gestanden.

Der von Schatzmeister Gerhard Hoffmann erstellte und von Karin Tuxhorn verlesene Kassenbericht wurde weder vom Revisor, Pastor i.R. Günther Barten, noch von den Versammelten beanstandet und führte zur Entlastung des gesamten Vorstandes. Im Zuge der anschließenden Wahlen wurde Günther Barten durch Bürgermeister Werner Richardsen abgelöst.

Karin Tuxhorn berichtete über den erfolgten Außenanstrich der Kirche und die – inzwischen reparierten – Schäden, die der Orkan „Xaver“ am Dach des Gotteshauses angerichtet hatte. Hinsichtlich des geplanten Innenanstrichs schlug der Vorsitzende des Kirchengemeinderates Karlum und zugleich 2. Vorsitzende des Fördervereins, Dieter Enewaldsen, vor, die vom Kirchenmaler Lang vorgeschlagenen Farben durch die Vorstände der Kirchengemeinde wie auch des Fördervereins gemeinsam begutachten zu lassen. Die erst kürzlich verstorbene Küsterin Jutta Tobiesen habe sich kurz vor ihrer Erkrankung eine neue Altardecke gewünscht. Die Versammelten kamen überein, eine solche nach dem neuen Innenanstrich der Kirche – diesem farblich angepasst – anschaffen zu wollen.

Bürgermeister Richardsen ließ durchblicken, seine Gemeindevertretung habe den Vorschlag des Fördervereins, einen Fußweg vom Dorf Karlum zur Kirche zu erstellen, aufgriffen. Die Maßnahme werde zur Zeit eifrig diskutiert.

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