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Kindergarten soll am Freitag eine Stunde länger geöffnet bleiben

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 01.Mai.2016 | 14:05 Uhr

Im Verlaufe der jüngsten, im örtlichen Kirchspielkrug durchgeführten Sitzung der Gemeindevertretung Ladelund wurde einstimmig beschlossen, für das Gebiet westlich der Raiffeisenstraße und nördlich des geplanten Feuerwehrgerätehauses den Bebauungsplan Nr. 15 aufzustellen, um die rechtlichen Voraussetzungen für die Ansiedlung eines Zimmereibetriebes zu schaffen. Mit der Ausarbeitung des Planentwurfes soll das Husumer Architekturbüro Jappsen, Todt und Bahnsen beauftragt werden. Die frühzeitige Unterrichtung der Öffentlichkeit mit Erläuterung der allgemeinen Ziele der Planung wird im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung erfolgen. Das „Gewerbegebiet am Raiffeisenweg“ wurde im Zuge der 7. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Ladelund bereits als gemischte Baufläche dargestellt. Ein ortsansässiger Zimmereibetrieb beabsichtigt, an der Westseite des vom Bebauungsplan Nr. 15 erfassten Geländes eine Gewerbehalle zu bauen, der später eine Wohnung für den Betriebsleiter folgen soll. Die Gebäude sollen so platziert werden, dass sie die freie Sicht von der KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte zur nördlich aufgestellten Stele nicht behindern.

Aus der Arbeit des Kindertagesstättenausschusses berichtete dessen Vorsitzender, Lutz Martensen: Bezüglich der Gruppenstruktur im kommenden Kindertagesstättenjahr führte er aus, man rechne mit 18 Abgängen. 17 Kinder würden nach aktuellem Stand der Planung der Grundschule Ladelund zugeführt werden. Voraussichtlich würden zwei Kita-Regelgruppen („Ü 3“) mit je 20 Plätzen, eine voll ausgelastete Krippengruppe mit 10 Plätzen und eine „Qualifizierte Tagespflege“ mit fünf Plätzen eingerichtet. So bleibe man flexibel, falls noch weitere Kinder angemeldet werden sollten. Die reguläre Öffnungszeit am Freitag solle aufgrund einer Umfrage um eine Stunde (bis 14 Uhr) verlängert werden. Stundenweise Zubuchungen sollten weiterhin täglich bis 17 Uhr möglich bleiben. Der Bau der zweiten Spielebene in der Eingangshalle der Kindertagesstätte schreite planmäßig voran. Eine Spende der Ikea-Stiftung in Höhe von 17  500 Euro habe das Projekt finanziell abgesichert. Der Schulverband plane die Schaffung eines Rettungsweges über eine Außentreppe und werde für eine feuerfeste Tür sorgen, kündigte der Verbandsvorsteher Hans-Heinrich Petersen an.

Gemeindevertreterin Heike Prechel berichtete über eine von Carla Kresel, Mitarbeiterin der AktivRegion Nord, erhaltene Nachricht: Für Kommunen mit weniger als 10  000 Einwohnern bestehe die Möglichkeit, für Ortsentwicklungskonzepte bis zu 50  000 Euro zu beantragen, die im Falle der Genehmigung bis zu 75 Prozent der förderfähigen Nettokosten gefördert würden. Relevante Themen der zu fördern gewünschten Projekte und investiven Maßnahmen seien: die Gestaltung des demografischen Wandels, Bürgerbeteiligungen und die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme. Die Prüfung der Frage, ob es für die Gemeinde Ladelund Sinn mache, ein Dorfentwicklungskonzept zu entwickeln, wurde nach kurzer Diskussion per einstimmigen Beschluss dem Bauausschuss übertragen. „Wir bleiben am Ball,“ so Bürgermeister Rüdiger Brümmer.

Im Verlaufe einer Einwohnerfragestunde wurde nur ein Wunsch geäußert: Ein Einwohner beantragte, die Gemeinde möge auf dem Spielplatz an der Poststraße ein etwa drei Meter langes und zwei Meter hohes Tor für Ballspiele aufstellen. Der Bürgermeister nahm das Anliegen zur Kenntnis. Er selbst listete anschließend 42 Termine auf, anlässlich derer er die Interessen seiner Gemeinde wahrgenommen oder deren Glückwünsche zu hohen Geburtstagen oder Ehejubiläen überbracht hatte. Auch gab er bekannt, im nichtöffentlichen Teil der vorangegangenen Sitzung seien der Vertrag mit einer Teilzeitarbeitskraft verlängert und für den Kindergarten eine zusätzliche Ersatzkraft eingestellt worden. Auch habe man den Verkauf eines Grundstücks für das neue Feuerwehrgerätehaus genehmigt.

Ein Antrag auf Bezuschussung der dänischen Erwachsenenbildung für die Jahre 2016 und 2017 wurde abgelehnt, da man auch für deutsche Vorhaben entsprechender Art keine Zuschüsse zahle und die Gleichbehandlung wahren wolle.

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