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Katzen-Kastration für Tierbesitzer mit kleinem Geldbeutel

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Es ist zwar erst Januar, aber die ersten Kater gehen schon auf Brautschau, einige Katzen werden schon rollig. Der Tierschutzverein Niebüll und Umgebung weist darauf hin, dass die Maikatzen des vergangenen Jahres jetzt im richtigen Alter sind, um kastriert zu werden. Verantwortungsvolle Katzenbesitzer sollten zügig einen Kastrationstermin mit ihrem Tierarzt vereinbaren, um unerwünschten Nachwuchs zu vermeiden.

In diesem Zusammenhang führt der Verein in der Zeit vom 1. bis 14. Februar eine Kastrationsaktion für Katzen von Geringverdienern (Hartz-IV-Empfänger, kleine Rente) durch. Interessenten melden sich bei Gesche Iben-Hebbel, Telefon 04661/6571. „In diesem Jahr wird die Aktion durch die großzügige Spende eines Niebüller Mitbürgers finanziert“, erklärt die Tierschützerin. „Aktuell sind bereits etwa 50 Tiere für diese Aktion angemeldet, darunter auch drei Katzenfamilien (Katzenmutter und zwei bis drei Kinder).“ Laut Gesche Iben-Hebbel passiert so etwas immer dann, wenn die kleinen Katzen nicht vermittelt werden können. „Im Sommer gibt es sozusagen ein Überangebot an Katzenkindern, und die Besitzer der Mutterkatze bleiben auf den Kleinen sitzen. Rechtzeitiges Kastrieren wäre preiswerter geworden, den hängen gebliebenen Nachwuchs mit durchzufüttern.“

Ausserdem bietet der Tierschutz Niebüll u.U. Beratung und Unterstützung bei der Kastration von Großbeständen(15 bis 30 Tiere) an. Die letzte Aktion dieser Art fand im November in der Nähe von Rosenkranz statt: 22 Katzen wurden hier kastriert. Die Tiere waren von einer wohlmeinenden Frau gefüttert worden, ohne dass sie die Vermehrung bedacht hätte. Der Tierschutz Niebüll appelliert an alle: „Melden Sie uns streunende Katzen, damit wir uns rechtzeitig um eine Kastration kümmern können.“

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erstellt am 01.Feb.2014 | 00:31 Uhr

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