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Nordfriesland Tageblatt

21. August 2017 | 03:35 Uhr

Junger Besuch aus der Partnerstadt Gien

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Eine Woche waren 20 Schüler aus Frankreich bei der FPS zu Gast / Oberstudiendirektor Manfred Wissel lobte das Engagement aller Beteiligten

Eine Woche wurde in und im Umfeld der Friedrich-Paulsen-Schule (FPS) mehr Französisch gesprochen als sonst im Unterricht. Grund war der Besuch von 20 Schülern des Lycée Professionnel Marguerite Audoux aus der französischen Partnerstadt Gien.

Bekanntlich ist Niebüll seit drei Jahren eine von vier Partnerstädten der 15  000-Einwohnerstadt an der Loire neben Malmesbury (England), Redondo (Portugal) und Soa (Kamerun). Bei der Schule der französischen Gäste handelt es sich um ein berufliches Gymnasium. Die Kontakte kamen durch Lehrer Pascal Pinon zustande, der bereits mehrfach in Niebüll war – unter anderem auch auf der Suche nach Praktika für französische Schüler.

Weil er an Niebüll Gefallen gefunden hatte, führte die Klassenfahrt seiner Schüler in das nordfriesische Städtchen. Hilfreichen Background erfuhr die Begegnung zwischen jungen Deutschen und Franzosen nicht zuletzt auch durch die schon bestehende Städtepartnerschaft, deren Verein die „französische Woche“ auch maßgeblich unterstützte.

Oberstudiendirektor Manfred Wissel sieht in Begegnungen unter jungen Menschen mit unterschiedlichen Muttersprachen, wie er in seinem Grußwort an Gäste und Gastgeber in der Mensa betonte, ein besonderes Ereignis. Dass Treffen wie dieses zustande kommen, sei aber auch dem Engagement von Lehrkräften und Eltern zu verdanken. Insbesondere dankte er seiner Kollegin Kirsten Lüders und den gastgebenden Familien, ohne die solche Klassenfahrten nicht möglich wären. Keineswegs als „Eigenlob“ war die Anmerkung des Schulleiters zu sehen, dass Niebüll für Besucher auch etliche Attraktionen zu bieten habe. Großes Lob zollte Wissel den Eltern seiner Schüler, die die Rolle als Gastgeber ohne die Erwartung von Gegenbesuchen übernommen hatten.

Bürgermeister Wilfried Bockholt übermittelte den jungen Gästen und ihren Lehrern Willkommensgrüße der Stadt. Er erinnere sich, wie er sagte, noch gut an seinen Besuch in der Partnerstadt und den Empfang durch den damaligen Amtskollegen Jean-Pierre Hurtiger. Aus Gien habe er den Eindruck mitgenommen, dass sich Menschen beider Partnerstädte auf die Besuche freuen. „Behalten Sie unsere Stadt in guter Erinnerung und kommen Sie mal wieder nach Niebüll“, rief er den jungen Franzosen zu.

Diese sind nun auf dem Bahnhof Niebüll verabschiedet worden. Während der Niebüller Tage wurde ihnen ein kurzes Programm mit „klassischen Zielen“ geboten. Das waren Sylt, Tondern, eine Stadtwanderung, Besuche der Beruflichen Schule und des Haizmann-Museums, eine Fußgänger-Rallye und ein Abstecher nach Flensburg mit der Phänomenta und der Brauerei als Stationen.

Pascal Pinon bedankte sich für den warmen Empfang in Niebüll, für die Gastfreundschaft und rundum bei allen, die Anteil an dieser freundschaftlichen Begegnung hatten. „Wir hoffen, dass sich die Kontakte zwischen Niebüllern und ,Gienois‘ weiter vertiefen.“

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erstellt am 24.Apr.2015 | 14:23 Uhr

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