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Hausmusikabend : Junge Musiker zeigen ihr Können

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

„Seeschlangensong“, „Tarantella“ oder „Denk an mich“: Der Hausmusikabend der Friedrich-Paulsen-Schule bot ein breites Klang-Spektrum.

Hausmusikabende der Friedrich-Paulsen-Schule sind immer etwas Besonderes. Das galt auch für den dieses Mal etwas „verspäteten“ Abend in der Mensa. Dennoch wurde es wieder ein schöner Abend, wie nicht nur Schulleiter Manfred Wissel befand, sondern wie sich auch an dem immer wieder aufbrandenden Applaus zeigte.

Es war dieses Mal auch ein etwas anderer Hausmusikabend. Im Fokus des Programms stand das Musizieren im Klassenverband. Und das nicht nur, weil Musik in der Gruppe mehr Laune macht. Im Gesangunterricht der FPS wird schon früh an mehrstimmigem Gesang gearbeitet, wie Musik-Fachschaftsleiter Oliver Schultz-Etzold betonte. Hinzu kommt das rhythmische Training bei seinem Kollegen Falko Jerominski, einem gelernten Orchester-Schlagzeuger, während bei der Kollegin Ingrid Sievers Gesangstalente gut aufgehoben sind.

Durch das Programm führte Raphael Stoltenberg. Zu Beginn stellten sich die unteren Klassen vor – eine mit dem „Seeschlangensong“ aus den 1970-ern, eine andere mit „Flötentönen“ und eine weitere mit „geklopfter“ Wiener Klassik von Joseph Haydn. Als Musical-Talente begeisterten Jette Henning (mit Kurt Weills „Lost In The Stars“) und insbesondere Leena Bodin mit „Denk an mich“ von Adrew Lloyd Webber. Es präsentierten sich weitere Talente wie etwa das schon weit fortgeschrittene Duo Anastasia und Julia (vierhändig) mit der „Tarantella“ von Karen Khachaturian, Emily Wilbrand (Klavier), Julia und Nicole Fuchs (Violine/Klavier), Inga Bantin (Filmmusik aus „Pirates oft the Caribbean), Anais und Ruben Kuari (Akkordeon/Klavier – mit „The Bicycle“) und zum Finale des Abends Lukas Christiansen (Klavier) mit Billy Joels „Root Beer Rag“.

Talent und Fleiß attestierte Oberstudiendirektor Wissel seinen Schülerinnen und Schülern, die sich freiwillig und hoch motiviert für das aufschlussreiche Programm zur Verfügung gestellt hatten – überwiegend Anfänger, teils aber auch schon weit Fortgeschrittene. Für die meisten von ihnen war es der erste Auftritt vor Publikum.

Der Hausmusikabend hatte dieses Mal auch mehr den Charakter einer Musikwerkstatt, wie der Schulleiter betonte, und war Gelegenheit für die Schüler, sich im ersten Stadium ihrer musikalischen Entwicklung zu präsentieren. Und: Der Hausmusikabend hatte eigentlich immer schon familiären Charakter. Manfred Wissel dankte den Akteuren, seinen Kollegen und dem familiären Umfeld der Schüler. Anders als bei anderen Hausmusikabenden sei auch der Termin gewesen. Statt vorweihnachtlichen Flairs sei es dieses Mal ein Termin vor dem nahen Frühling gewesen. Warum auch nicht?

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erstellt am 16.Feb.2015 | 00:00 Uhr

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