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Nordfriesland Tageblatt

18. November 2017 | 20:44 Uhr

Junge Musiker geben ihr Bestes

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Musikalischer Nachwuchs aus der Kreismusikschule Nordfriesland zeigt sein Können im Niebüller Rathaus in familiärer Atmosphäre

Am Vormittag des vergangenen Sonnabends wartete die Kreismusikschule Nordfriesland im Sitzungssaal des Niebüller Rathauses mit einem Konzert auf, dessen buntes Programm den zahlreich erschienenen Zuhörern einen Einblick in die vielseitige Arbeit der musikalisch betreuten und geförderten Kinder und Jugendlichen sowie die ihrer Lehrkräfte gewährte und zugleich den Mädchen und Jungen Gelegenheit gab, die Früchte ihres Übungsfleißes öffentlich zu präsentieren.

Viele Eltern, Großeltern und jüngere Geschwister der Interpreten verfolgten deren Darbietungen aufmerksam und honorierten sie mit lautstarkem Beifall. Dabei wurden die Leistungen junger Anfänger genauso gewürdigt wie die zweier junger Pianistinnen, die bereits beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ auf Landesebene erfolgreich abgeschnitten hatten (wir berichteten): Anastasia Höhrmann und Julia Cao. Daraus ergab sich eine fast familiäre Atmosphäre, bei der zu keinem Zeitpunkt der Eindruck entstand, man wolle sich wettkampfartig gegenseitig übertrumpfen. Vielmehr gab jeder Instrumentalist, Sänger oder Tänzer einfach sein Bestes. Dass sich dabei in der Aufregung hin und wieder mal kleine Patzer einschlichen, verstand sich von selbst und störte niemanden. Jeder Vortrag wurde von allen Versammelten in ermutigender Weise beklatscht. Viele Kinder und Jugendliche wurden einfühlsam begleitet von ihren Dozentinnen: Alena Höhrmann und Constanze Vogel (Klavier), Kerstin Bogensee und Christine Burkhard (Gitarre), Gabriele Kuhlmann (Oboe und Leitung des Kinderchores). Von den Schülerinnen und Schülern präsentierten sich am Klavier solistisch: Nicole Kudzieva (Thema von Cornelius Gurlitt), Lilli Frömbgen („Rock-Party“ und „Tarantella“), Jessika Kruschinski („Der klare Bach“), Leon Aziev („Vivace“ aus Sonatine op. 55 von Friedrich Kuhlau), Sophie Corves („Allegro“ aus Sonate C-Dur KV 545 von W. A. Mozart), Anastasia Höhrmann („The little Negro“ von Claude Debussy) und Julia Cao („Zwei plappernde Tantchen“. Als Duos traten auf: Diana Wiens und Alena Höhrmann sowie Nicole Kudzieva und Michelle Tetens (Klavier, vierhändig / „Braunes Pferdchen im Trab“ bzw. „Der Clown“), Kerlin Swaantje Buchholz und Gabriele Kuhlmann (Oboen / „Contredance“ von J. Chr. Naudof), Lina Südel (Gesang) und Kerstin Bogensee (Gitarre/ „Tinking out loud“), Laila Jansen (Gesang) und Kerstin Bogensee (Gitarre /„Nothing really matters“), Maike Sonnenberg (Traversflöte) und Constanze Vogel (Klavier/ „Allegro assai“ von Friedrich dem Großen), Kerlin Buchholz (Altblockflöte) und Christine Burkhard (Gitarre/„Allegro assai“ von A. Vivaldi). Als wohlklingendes Trio ließen sich vernehmen: Marie Wladatsch und Mona Sönnichsen (Harfen) mit Christine Burghard (Gitarre/„An dro“ von einem unbekannten Meister aus dem 17. Jahrhundert).

Der erst vor kurzem gegründete Kinderchor, bestehend aus Jule Brodersen, Jonna Koplin, Ida Löbik, Annika Neumann, Julia Sönnichsen, Ailin Wind und Ann-Christin Wulf, erfreute seine Zuhörer mit einem rhythmischen Sprechgesang und mehreren temperamentvollen Bewegungsliedern.

Als der lebhafte, allen Mitwirkenden geltende Schlussapplaus verklungen war, ergriff Regionalleiter Peer Oelschlägel das Wort, um den jungen Künstlern ein „dickes Lob“ auszusprechen, je eine Tafel Schokolade zu überreichen und allen Personen Dank zu sagen, die sich an der Vorbereitung des organisationsaufwendigen Konzertes aktiv beteiligt hatten. Unmittelbar danach bekundeten mehrere Erwachsene ihren Standpunkt, es sei dringend erforderlich, in Niebüll ein Gebäude bereitzustellen, das Räume für Übungen und die Unterbringung von Instrumenten und Notenmaterial biete.

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