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Workshop in Leck : Junge Künstler interpretieren Nolde

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Projekt bot Kindern und Jugendlichen in der Nordsee-Akademie die Gelegenheit, auf den Spuren des Malers zu wandeln.

shz.de von
erstellt am 23.Okt.2017 | 11:06 Uhr

Leck | „Auf den Spuren des Malers Emil Nolde“ – so lautete das Motto eines einwöchigen Kreativ-Workshops in der Nordsee-Akademie in Leck. 14 Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis sechzehn Jahren hatten sich angemeldet, um sich fünf Tage lang ausgiebig mit der Kunst des weltbekannten Malers Emil Nolde zu beschäftigen.

Gefördert wurde der Workshop im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“, ein Programm vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, mit dem außerschulische Maßnahmen der kulturellen Bildung für benachteiligte Kinder und Jugendliche gefördert werden. Die Nordsee Akademie beteiligte sich nun erstmals mit einem eigenen Projekt. Zusammen mit Kunst+Co in Flensburg und dem Diakonischen Werk stellten Herle Forbrich von der Nordsee Akademie und Referentin Inga Momsen, Diplom-Künstlerin aus Flensburg, den Workshop „Auf den Spuren des Malers Emil Nolde“ auf die Beine. Fünf Tage lang wurde ununterbrochen zusammen gemalt, gebastelt, mit Farben, Materialien und Techniken experimentiert. Auch übernachtet und gegessen wurde in den Räumlichkeiten der Akademie.

„Es ist erstaunlich, wie viel gegenseitige Unterstützung sich die Kinder untereinander gegeben haben, obwohl sich so gut wie keiner vorher kannte“, betont Inga Momsen. „Das gibt es heutzutage viel zu selten.“ Frühstück gab es jeden Morgen um 8 Uhr. Danach wurden die Künstler aktiv. Um halb eins gab es dann Mittagessen, danach ging es weiter. „Wir hatten ein straffes Programm“, lacht Inga Momsen.

Zusätzlich betreut wurde die Jugendgruppe von Manon Esmark und Jane Lassen, die gerade einen Freiwilligendienst beim Diakonischen Werk absolvieren. Beide waren von Montag bis Freitag dabei, um die Gruppe zu unterstützen. „Ein sehr großes Lob geht an die beiden Helferinnen“, sagt Herle Forbrich und nickt anerkennend.

Ein besonderer Tag des Workshops war der, als die Gruppe nach Dagebüll fuhr, um sich ein Inspirationen und Anregungen in der Natur zu holen.

Während Abschlusspräsentation wurden dann die Kunstwerke der Gruppe vorgestellt. Auf Stellwänden konnte man die Bilder der Zeichner und Maler bestaunen und die Entwicklung der einzelnen Bilder beobachten. Auch Eltern, Geschwister und Verwandte waren gekommen, um die stolz präsentierten Bilder und Kunstwerke anzuschauen, die sich an der Kunst Emil Noldes, der viele Jahre in seinem Domizil mit Atelier und Garten in Seebüll lebte und arbeitete, orientieren. Diese interpretierten die Workshop-Teinehmer auf frische und junge Art, aber genauso farbenprächtig wie Emil Nolde.  




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