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Nordfriesland Tageblatt

21. August 2017 | 03:35 Uhr

Jugendliche diskutieren mit Politikern

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

FPS und Niebüller Kinder- und Jugendbeirat kooperieren /Landtagswahl-Diskussion bleibt interne Schulveranstaltung

Der Niebüller Kinder- und Jugendbeirat (NKJB) tagte standesgemäß im Rathaus. Der Vorsitzende Ba Thien Tran berichtete über Aktualitäten. Im Fokus steht die Landtagswahl. Der NKJB hatte angeregt, eine Podiumsdiskussion mit Parteienvertretern zu veranstalten. Die Friedrich-Paulsen-Schule hat den Ball aufgegriffen, da potenzielle Wahlberechtigte dort zur Schule gehen. Vor der Bundestagswahl am 24. September plant der Niebüller Kinder- und Jugendbeirat zudem eine Wahlveranstaltung in der Gemeinschafts- und Berufsschule.

Die Podiumsdiskussion wird jedoch als reine Schulveranstaltung aufgezogen. Die Schüler der zehnten bis zwölften Klasse sind zur Teilnahme verpflichtet. Und sie sollen unbehelligt von Erwachsenen die Politiker befragen können. Zudem wird befürchtet, dass es bei der Teilnahme der Alternative für Deutschland zu Demonstrationen kommen könnte. Da die Veranstaltung in der heißen Phase der Landtagswahl stattfindet, möchte der Schulleiter Auseinandersetzungen im Vorfeld vermeiden.

Der Niebüller Kinder- und Jugendbeirat wird sich zu Beginn der Veranstaltung als „Erfolgsmodell der demokratischen Beteiligung“ darstellen, um für die nächste NKJB-Wahl Interessierte neugierig zu machen. Während einzelne Klassen sich vorab zu Themen wie Landwirtschaft, Bildung, Mobilität/Verkehr, Umwelt-/Energiepolitik und Asylpolitik schlau machen, werden die NKJB-Protagonisten zur Beteiligung der Jugend im Lande Fragen stellen.

Neuwahlen zum nächsten NKJB stehen vom 20. bis 27. November an. Lena Hansen, Simon Busse, Ann-Kathrin Gräning, Jannick Kabelström und Momme Ritthoff werden zum Teil abgelöst – und sie debattierten angeregt, ob man an dieser landesweiten Aktion zeitgleich teilnehmen wolle. Ba Thien Tran plädierte zunächst für eine Vorverlegung in den Sommer. „Ich halte es für sinnvoll, da die Öffentlichkeit stark eingebunden ist. Wir können auf uns aufmerksam machen“, sagte Ann-Kathrein Gräning und bekam Zustimmung. Sie wies zudem darauf hin, dass es Ziel sein müsse, neben den FPS-Aktiven mehr Schüler von anderen Schulen zu gewinnen. Derzeit gebe es einen starken FPS-Überhang. Dies Manko will man mit der Veranstaltung zur Bundestagswahl im Schulzentrum offensiv angehen – und dann im November zur eigenen Wahl trommeln.

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erstellt am 16.Feb.2017 | 11:26 Uhr

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