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Jubiläum und Dorffest: Gleich zwei gute Gründe zum Feiern

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Es gab doppelten Grund zum Feiern: Am Wochenende zelebrierte die evangelische Kirchengemeinde im Rahmen des diesjährigen Dorffestes auch das 25-jährige Bestehen des Stadumer Kirchenhauses. Pastor Peter Janke hielt den Gottesdienst im voll besetzten Zelt auf dem Dorfplatz und begrüßte als Ehrengäste Propst Kay-Ulrich Bronk, Bischöfin i.R. Maria Jepsen und Pastor Dirk Große, letztere haben früher beide als Pastorin und Pastor für Stadum gewirkt.

Im Vorfeld zu dem Jubiläum hatte sich ein Projektchor gegründet, der unter der Leitung von Mirco March während des Gottesdienstes einige Lieder mit bekannten Melodien und zum Teil umgeschriebenen Texten zu Gehör brachte. Pastor Jahnke erinnerte an die Zeit des Umbruchs in Stadum. Und auch die Ehrengäste sowie Bürgermeister Werner Klingebiel schlugen in ihren Grußworten den Bogen zu verschiedenen Ereignissen der Gründerzeit. Tatsächlich war einiges los im Stadum der Jahre 1988/89. So entstand 1988, als die Stadumer das erste Dorffest der Neuzeit feierten, als Maßnahme der Dorferneuerung auf dem alten Raiffeisenplatz der Dorfplatz. Zum selben Zeitpunkt hatte sich die Kirchengemeinde mit ihren Planungen für den Standort eines Gemeindehauses auch für den alten Raiffeisenplatz entschieden. Weil die Gemeinde das alte Raiba-Lagerhaus der Kirche geschenkt hatte, konnte mit Unterstützung der Kirchengemeinde Leck, und hier zuvorderst mit Pastor Peter Spangenberg, 1989 das erste Kirchenhaus in der Geschichte Stadums entstehen.


Das Kirchenhaus als Herzstück der Gemeinde


Seitdem ist das schmucke Reetdachhaus viel mehr als nur ein Haus, in dem Gottesdienste stattfinden. Es ist, wie der damalige Pastor für Stadum, Dirk Große es zur Einweihung ausdrückte „zu einem Ort des Lebens geworden, denn hier kommen Menschen zusammen. Junge, ältere, lachende und weinende, hoffnungsvolle und Trost suchende. Sie kommen auf Inline-Skates und mit Gehstock, in Jeans und Schapptüch, mit Walkman und Gesangbuch, voller Ideen, oder einfach ruhebedürftig.“ Bei der Einweihung 1989 hielt die damalige Stadumer Pastorin und spätere Hamburger Bischöfin Maria Jebsen den ersten Gottesdienst.

Das Dorffest 2014 nahm dann seinen Verlauf mit einem von der Freiwilligen Feuerwehr kredenztem Mittagessen und einem bunten Nachmittag. Hier hatten sich fast alle Vereine und Verbände mit Spielständen und Aktionen eingebracht. Die Kirche war mit einer Hüpfkirche und einem Suchquiz vertreten, Rundfahrten mit der Feuerwehr, eine Luftballonpost des Dorfverschönerungsvereins, Ponyreiten mit dem Reit-und Fahrverein und den Ringreitern, die Pfadfinder stellten sich vor, und die Spielstände der Jugendfeuerwehr, der DLRG, des TSV, der NOSPA und der Gemeinde sorgten den ganzen Nachmittag über für Kurzweil. Bei den Damen des DRK gab es Kaffee und Torten, und im Feuerwehrgerätehaus wurden die Besucher mit dem Puppentheater Mahamutra gut unterhalten.

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erstellt am 25.Aug.2014 | 11:23 Uhr

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