JU-Protest: Niveau statt Einheitsbrei

Der Vorstand.
Der Vorstand.

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23. November 2013, 00:33 Uhr

Für den Ortsverband der Jungen Union (JU) war das zu Ende gehende Jahr nicht nur ein Superwahljahr sondern auch ein Superarbeitsjahr. Das wurde in der Jahresversammlung deutlich, die die JU im Beisein von MdL Astrid Damerow und MdB Ingbert Liebing im Rathaus abhielt.

Vorsitzender Leif Erik Bodin wurde in seinem Amt bestätigt. In den Vorstand gewählt oder wiedergewählt wurden Matz-Lennart Hilgendorf (Lübke-Koog), Miriam Neidt (Stedesand), Tine Feddersen (Lübke-Koog) und Steven Nowak (Niebüll).

Auf dem Arbeitszettel der Jungen Union stand zunächst der Kommunalwahlkampf mit Schwerpunkten wie Erhalt des Finanzamts und der JU-Stand auf dem Family-Day im Lecker Gewerbegebiet. Im Bundestagswahlkampf stand die Gemeinschaft Ingbert Liebing zur Seite, nahm am Bargumer Bettenrennen teil und half im Ordnungsdienst mit, als Bundeskanzlerin Angela Merkel St. Peter Ording besuchte.

Zurzeit wendet sich die JU „gegen die Wende“. Gemeint ist die parteilose Bildungs- und Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Waltraud Wende, gegen deren Bildungskonzept sich in den Reihen der JU Protest erhebt. Unter anderem wenden sich die Parteijunioren gegen eine Vereinheitlichung der Lehrerausbildung sowie die Oberstufenregelung an den Gemeinschaftsschulen. In beiden Punkten sehe die JU eine Benachteiligung für die Gymnasien. „Vielfalt statt Gleichheit – Niveau statt Einheitsbrei“ lautet ihr Protest gegen Einheitssysteme, mit denen niemandem geholfen sei.

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