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Jede Menge zu tun im Bauhof: Immer mehr Aufgabenfelder

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 19.Feb.2016 | 13:23 Uhr

Die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Wirtschaft tagten ausnahmsweise im Nordfriesischen Innovations-Center (NIC), dem Gründerzentrum in der Schmiedestraße.

Hausherr Dr. Matthias Hüpfauff berichtete über die Entstehung, Geschichte und Hintergründe des von Kreis und Stadt gleichermaßen mit jährlich 70  000 Euro bezuschussten Hauses, und er zog eine positive Bilanz. Das Gebäude ist zu 80 Prozent ausgelastet, es gibt 25 Firmen, 62 Arbeitsplätze, einen jährlichen Wechsel von vier bis sieben Betrieben. Lediglich zehn Prozent der Gründer geben auf; die meisten bleiben mit ihren kleinen Firmen in Niebüll beziehungsweise im Kreis. Die Gründer können Ausrüstung, Equipment und Service des NIC nutzen, sich vernetzen, sind nicht allein mit ihren Problemen. Ein Erfolgsmodell. „Unser Ziel, den Mittelstand zu fördern hat geklappt“, stimmte Bürgermeister Wilfried Bockholt zu.

Der Leiter des Bauhofes, Jochen Johannsen, gab einen Überblick über die laufenden Aufgaben von Legerade über die Angler-Wehle bis zum Marschenpark. Man arbeite mit zwölf Mitarbeitern bis zum Anschlag, versuche das Niveau trotz wachsender Aufgaben zu halten. Der Bauhofchef referierte über Riesenbärenklau (wird bekämpft) bis zum Jakobskreuzkraut (kann am Straßenrand stehenbleiben). Spannend waren seine Ausführungen über Versuche, mit einer Blumenwiesenmischung den Bienen zu helfen. Trotz eines modernen Maschinenparks müsse manches noch mit der Hand erledigt werden, so beispielsweise die Pflege der Gräben. Der Ausschussvorsitzende dankte im Namen der Mitglieder für die geleistete Arbeit für die Stadt.

Stadtmanager Holger Heinke erläuterte, was der Arbeitskreis Plastik alles plane. So gibt es demnächst vegane Zahnbürsten für die Kleinen in den Kindergärten. Ein Schulwettbewerb habe ein Motiv für einen Aufkleber ergeben: Zwei unterschiedliche Mülltonnen, die quasi für das Motto stehen „Halb so viel, doppelt so gut!“. Es gab beim Stadtfest im September Tauschaktionen, aus Plastik wurden Wimpelketten gebastelt. Plastiktüten vermeiden, diese Idee findet auch in der Kaufmannschaft Resonanz.

Auf der Homepage niebüll.de gibt es weitere Informationen über aktuelle Aktionen.

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