zur Navigation springen
Nordfriesland Tageblatt

17. Dezember 2017 | 21:13 Uhr

Jahresabschlusskonzert mit jungem Klavier-Duo

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

shz.de von
erstellt am 03.Dez.2013 | 00:33 Uhr

Die „Musikfreunde in Leck und Umgebung“ beschließen ihre diesjährige Konzertreihe mit einem Programm für Klavier zu vier Händen – und zwar am Montag, 9. Dezember, 20 Uhr im Lecker Rathaus. Die Pianistinnen Sae-Nal Lea Kim und Marie-Luise Bodendorff gehören zum extrem kleinen Kreis der Bundesauswahl des Deutschen Musikrats und damit zur jungen deutschen Elite auf ihrem Gebiet.

Das Duo Kim-Bodendorff formierte sich im Jahre 2011 anlässlich der Teilnahme am Deutschen Musikwettbewerb 2012 in Bonn. Dabei wurde es mit einem Stipendium in der Kategorie „Klavierduo“ ausgezeichnet und in die genannte Eliteauswahl aufgenommen. Trotz der kurzen Zeit seines Bestehens verfügt das Duo über ein breites Repertoire und konzertiert im In- und Ausland. Sae-Nal Lea Kim, 1985 in Seoul geboren, erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von sieben Jahren und wechselte 1997 zum weiteren Studium nach Deutschland über.

Marie-Luise Bodendorff, 1983 in Augsburg geboren, erhielt mit fünf Jahren ihren ersten Klavierunterricht und begann ihre Konzerttätigkeit nur ein Jahr später bei einem Kinderkonzert mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim.


Anspruchsvoll: Mozarts Sonate


Das Konzert beginnt gleich mit einem Höhepunkt, nämlich mit Mozarts Sonate KV 521. Schon in seiner Jugend hatte er zusammen mit seiner Schwester Nannerl seine ersten Werke für diese Besetzung gespielt. Die Sonate KV 521 wollte er zusammen mit einer seiner begabten Schülerinnen spielen, mahnte aber vorher, „sie möchte sich gleich darüber machen, denn sie seye etwas schwer.“ Und so ist das Werk für beide Ausführende äußerst virtuos, sozusagen Solistenkonzert und Kammermusik in einem.


Vier Tänze von Edvard Grieg


Eine andere Welt beschreibt das Duo Kim-Bodendorff sodann mit den vier wertvollen Tänzen op.35 des Norwegers Edvard Grieg, die charakteristisch für seine Heimat und ihre Melodien sind. Nach der Konzertpause erklingt zunächst Franz Schuberts Allegro a-moll mit dem Beinamen „Lebensstürme“, der zwar nicht vom Komponisten stammt, allerdings diese leidenschaftlich erregte Musik treffend charakterisiert.

Zum Abschluss schließlich erklingen Rachmaninows klang- und abwechslungsreiche „Sechs Stücke“ op.11 mit einer Romanze, einem Walzer, einer Barcarole, einem Scherzo und zwei vom Komponisten als russisch gekennzeichneten Sätzen, nämlich „Thème russe“ und „Slava“ (Ruhm).

Trotz für die Kultur immer noch rauher werdender Zeiten wird bei dem Konzert wie bisher nur um Spenden für die Fortsetzung der Konzertreihe der „Musikfreunde in Leck und Umgebung“ gebeten.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen