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Nordfriesland Tageblatt

17. Dezember 2017 | 09:46 Uhr

Jäger bemängelt unnötige Wildschäden

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 03.Mär.2016 | 13:54 Uhr

In seiner ansonsten positiven Rückblende auf das vergangene Jahr bemängelte der Vorsitzende der Jagdgenossenschaft Stadum, Peter Schmidt, dass nicht alle Jäger beim gebotenen Eingriff in die Kaninchenpopulation mitgemacht hatten. Dadurch seien unnötig Wildschäden entstanden.

Kassenwart Jürgen-Christian Jensen berichtete auf der Jahreshauptversammlung in Kühls Gasthof über eine stabile Finanzlage des Vereins.

Der Sprecher der Jäger, Ingo Storm, gab bekannt, dass im vergangenen Jahr nur zwei Rehe geschossen worden waren, aber 26 Stück Rehwild im Straßenverkehr verendeten.

Bei der anschließenden Neuverpachtung wurde lebhaft diskutiert. Das Ergebnis zeigte auf, dass sechs Pächter in den kommenden neun Jahren an den ausgehandelten Pachtvertrag gebunden sind. Die Jagdpacht für die 950 Hektar bejagbarer Fläche wird von der Jagdgenossenschaft wie folgt verwendet: Die Stadum Arche, die DLRG-Ortsgruppe und der Freundeskreis der Grundschule erhalten je 350 Euro, der Rest geht in die Kasse. Er soll für eventuelle Wildschäden verwendet werden. Zusätzlich zahlen die Jäger pro Jahr insgesamt 950 Euro, die im Bedarfsfall ebenfalls für die Regulierung von höheren Wildschäden vorgesehen sind.

Bei den Wahlen stellte sich heraus, dass die derzeitigen Vorstandsmitglieder Jürgen Christian Jensen als Kassenwart, Gerd Lorenzen als Schriftführer und stellvertretender Jagdvorsteher sowie Peter Schmidt als Jagdvorsteher ihr Mandat zwischen 24 und 37 Jahren inne hatten. Kassenwart und Schriftführer wurden dafür vom Jagdvorsteher mit kleinen Geschenken ausgezeichnet. Dann trat der gesamte Vorstand geschlossen zurück.

Neuer Kassenwart wurde Björn Kühl, zum neuen Schriftführer und stellvertretenden Jagdvorsteher wählte die Versammlung Heinz Carstensen, Beisitzer wurden Carsten Brodersen und Marten Friedrichsen. Weil sich für den Posten des Jagdvorstehers kein Bewerber fand, erklärte sich Peter Schmidt bereit, für zwei weitere Jahre im Amt zu bleiben.

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