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Zwischen Heide und Dänemark : Internetanschluss für die B5 – Grüne wollen vernetztes Fahren

vom
Aus der Onlineredaktion

Wird die B5 zum Testfeld für vernetztes Fahren? Die Grünen wollen die Straße mit internetfähiger Technik versorgen und so Staus verhindern.

shz.de von
erstellt am 30.Dez.2015 | 13:04 Uhr

Heide | Im Zuge des Ausbaus der Bundesstraße 5 zwischen Heide (Kreis Dithmarschen) und der dänischen Grenze wollen Schleswig-Holsteins Grüne auch die Digitalisierung einen Schritt voranbringen. Wie ndr.de berichtet, fordert die Landesfraktion der Grünen, dass die B5 mit Sensoren ausgestattet und einem stabilen Mobilfunknetz begleitet werden soll.

Der Ausbau der B5 ist eines von mehreren Projekten, das die Infrastruktur in Schleswig-Holstein voran bringen sollen – neben dem Ausbau der Straßen steht auch die Versorgung des Landes mit mobilem Internet und besseren Mobilfunknetzen seit Jahren auf der politischen Agenda. Der Ansatz einer vernetzen Straße ist hierbei ein weiterer Schritt in Richtung Modernisierung.

Mit der Vernetzung könnten Staus verhindert werden, indem die Technik auf aktuelle Verkehrslagen reagiert und beispielsweise dem Fahrer rät, die Geschwindigkeit zu drosseln. Die Grünen setzen im Ergebnis auf einen besseren Verkehrsfluss, punktgenauere Sanierungsarbeiten und stärkere Wirtschaftskraft. Gesammelt werden könnten die dazu nötigen Daten per Smartphone, Blackbox und Navigationssystem. Erfasst werden sollen sie dann anonym in einer zentralen Datenbank.

Die Grünen wollen in der Kieler Staatskanzlei dafür werben, Dänemark mit ins Boot zu holen. Für ein grenzüberschreitendes Projekt könnten EU-Mittel fließen. Damit eine Chance darauf besteht, müsse der Vorschlag allerdings bis Ende Februar 2016 bei der EU-Kommission eingereicht sein, heißt es in dem Bericht.

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