Schulverband Ladelund : Interesse an Konzept zur Strom-Einsparung

Für diese Halle gibt es Energiespar-Vorschläge. Foto: Ulrich Jeß
Für diese Halle gibt es Energiespar-Vorschläge. Foto: Ulrich Jeß

Der Haushalt des Schulverbandes Ladelund ist unter Dach und Fach. Vor einer Entscheidung möchten die Verbandsvertreter noch mehr über ihnen vorgelegte Möglichkeiten des Stromsparens wissen.

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27. November 2008, 07:19 Uhr

Ladelund | Während der jüngsten Sitzung der Verbandsvertretung des Schulverbands Ladelund im "Grenzkrug Pepersmark" wurde auch der Haushaltsplan für das Jahr 2009 verabschiedet. Nach Erläuterung durch den Vertreter des Amtes Südtondern, Dirk Pfeiffer, und Beratung durch die Gemeindevertreter aus allen vier Gemeinden des Einzugsgebietes der Grundschule (Bramstedtlund, Karlum, Ladelund und Westre) wurde der Entwurf einstimmig akzeptiert.

Der in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichene Plan weist ein Gesamtvolumen von 303.400 Euro auf, wovon 276.800 Euro auf den Verwaltungs- und 26.600 Euro auf den Vermögenshaushalt entfallen. Kredite und Verpflichtungsermächtigungen sind nicht vorgesehen.

Die Verbandsumlage beläuft sich auf einen Gesamtbetrag von 210.000 Euro, die entsprechend der jeweiligen Zahl der Schüler aus den Mitgliedsgemeinden aufgeteilt wird. So entfallen auf Ladelund rund 146.000 Euro, auf Westre 32.000 Euro, auf Karlum 21.000 Euro und auf Bramstedtlund 11.000 Euro.
114 Kinder besuchen die Schule
Die vom Schulverband betreute Schule wurde im September von 114 Kindern besucht, verteilt auf acht Klassen. Der Haushaltsplan stellt für Lehr- und Lernmittel insgesamt 12.000 Euro bereit, für die Anschaffung oder Wartung von Geräten und Ausrüstungsgegenständen 2.500 Euro und für den Betrieb des Kopierers 2.700 Euro.

Zusätzlich ist ein Haushaltsansatz von 1.000 Euro für die Anschaffung von beweglichem Vermögen ausgewiesen. Für den Unterhalt der baulichen Anlagen ist ein Höchstbetrag von 10.000 Euro vorgesehen, für den Mittagstisch der "Betreuten Grundschule" 3.600 Euro. Die Bewirtschaftung der Grundstücke wird mit 23.000 Euro, die der Sporthalle mit 13.000 Euro zu Buche schlagen.
Bis zu 5.800 Kilowattstunden einsparen
Der Chef des Achtruper Ingenieurbüros Gottburg, Jörg-Helge Gottburg, stellte ein neues Konzept für die Beleuchtung und Beheizung der Halle vor. Ausgehend vom derzeitigen Energieverbrauch in Höhe von jährlich 22.300 Kilowattstunden wies er Einsparmöglichkeiten bis zu 5.800 Kilowattstunden nach, beruhend zum Beispiel auf einer Sanierung vorhandener Beleuchtungseinrichtungen und einer Umstellung der Deckenbeleuchtung auf stufen- und zonenweise regelbare Leuchtbänder und einer speziellen Deckenstrahlheizung. Letztere setze aber eine Prüfung der Statik zwingend voraus. Wenn es gelänge, durch die erforderlichen Investitionen, deren Umfang er auf einen Gesamtbetrag zwischen 36.000 und 42.000 Euro schätzte, den Stromverbrauch um 30 Prozent zu reduzieren, sei es möglich, Zuschüsse in Höhe von 25 Prozent zu erhalten.

Die Gemeindevertreter kamen überein, dass sie an dem vom Ingenieurbüro Gottburg erarbeiteten Konzept grundsätzlich interessiert seien, mit einer Entscheidung aber noch warten wollten, bis alle Zahlen gesichert seien. "Eines aber ist sicher", sagte Verbandsvorsteher Petersen, "so dunkel wie unsere Sporthalle heute ist, darf sie nicht bleiben. Deshalb werden wir schon bald etwas unternehmen müssen."

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